Flüchtlingswohnungsbau in Weiterstadt

Weiterstadt, Klein-Gerauer-Weg: Wo noch der Wind den Mais wiegt, sollen ab November zwei bis vier Häuser mit Wohnungen für Flüchtlinge gebaut werden.

Ich wurde von Weiterstädtern angesprochen, wann denn die Bauarbeiten für die Flüchtlingswohnungen im Klein-Gerauer-Weg beginnen und ich habe nachgefragt.

Zu Recht, schließlich war das Projekt 2015 als dringend adressiert gewesen und hatte – so mein Eindruck – Anfang 2016 die wankende SPD-ALW-Kooperation endgültig beendet, als sich SPD und ALW über Details (nicht das Projekt an sich) nicht einig waren und die ALW am Ende mit der Opposition stimmte, was ein neues Konzept mit dem Bauträger nötig machte.

Echo online: Weiterstadt schafft Wohnraum für 180 Menschen

Der Streisand-Effekt bei den Hahner-Zwillingen

Ich verfolge Olympia ja nur über die Überschriften, auch der Medaillenspiegel ist mir piepegal. Und Sportlernamen sind für mich eher Schall und Rauch. Und solange keiner was breittritt, bekomme ich auch nichts mit.

Daher weiß ich „das“ von dem angeblich so skandalösen Zieleinlauf der Hahner-Zwillinge nur nur, weil sich die Läuferin Sabrina Mockenhaupt darüber geärgert hat.

Ich weiß ja nicht, aber ich glaube, dass die Hahner-Twins so noch mehr Publicity haben, war nicht ganz die Intention.

Der Brexit wirkt auch woanders

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley.

Die SPD-Generalsekretärin Katarina Barley sprach am Donnerstag (4.) im Bürgerzentum Weiterstadt zum Brexit. Im Lauf des Abends stellte sich heraus, dass der Brexit auch uns in der Region treffen wird. Aber anders, als man erstmal erwartet.

Echo online: Auswirkungen des Brexit

Was mir am Rande und bei der Vorbereitung auffiel: Weiterlesen →

5. August 1931: NSDAP-Funktionär Werner Best formuliert Machtergreifungspläne

Die Boxheimer Dokumente sind Pläne für eine gewaltsame Machtübernahme durch die NSDAP. Der Name stammt vom Boxheimer Hof bei Bürstadt und Lampertheim, wo sich im Sommer 1931 hessische Nationalsozialisten getroffen hatten.
Im November 1931 kamen die Überlegungen Werner Bests an die Öffentlichkeit, aber die Reichsjustiz hielt sich zurück.

Wikipedia: Einen Tag nach Veröffentlichung der Dokumente verharmloste Oberreichsanwalt Karl Werner in einem Interview die Boxheimer Dokumente: Die in ihnen beschriebenen Gewaltmaßnahmen richteten sich ja gar nicht gegen die gegenwärtige Regierung, sondern gegen mögliche kommunistische Aufständische (…) Auch im Reichsjustizministerium war man der Ansicht, dass mit den Dokumenten der Straftatbestand des Hochverrats nicht erfüllt sei, denn er setze „beim Täter den Vorsatz gewaltsam die Regierung zu stürzen“ voraus, und eben nicht bloß kommunistische Putschisten.

Heinrich Metzendorf baute auch in Braunshardt

Heinrich Metzendorf, der „Baumeister der Bergstraße“, hat auch in Braunshardt ein ansehnliches Haus entworfen. Also fing ich an zu recherchieren, warum das Haus da steht. Schön war, dass ich beim Recherchieren auch mit Frank Oppermann, dem Vorsitzenden der Metzendorf-Gesellschaft, sprechen konnte. Das Haus wird ab und an /auf Immobilienportalen) als Jugendstilvilla beschrieben. „Es ist aber weder eine Villa noch Jugendstil“, sagt mir dazu Frank Oppermann, Architekturprofessor an der Hochschule Darmstadt.

Echo online: Ein Haus für gefallene Mädchen

Die Bäume auf dem Foto im verlinkten Artikel lassen das Haus als zwei Häuser erscheinen. In alten Architekturbüchern kann man das Haus noch ohne Bäume sehen.

„Bin gerade erst gekommen“

Da frage ich eine Zuschauerin auf einem Termin, wie sie die Veranstaltung finde. Sie sagt mir, dass sie wenig sagen könne, sie sei erst fünf Minuten da. Da ich aber schon seit zwei Stunden dort war, wusste ich dass sie schon länger da war und somit log. Tja. Nur nützte mir das nichts, sie damit zu konfrontieren, eine Antwort hätte ich so oder so nicht bekommen.

Veröffentlicht unter Job

Die Rheinstraße und ihr Ende

Ein Architekt über Darmstadt: „Ich war von der Magistralen und dem Blick auf den Langen Ludwig begeistert. Ich war erschrocken wie das endet – mit dem Loch vor dem Langen Lui.“


Echo online: Lob und Tadel für Rheinstraße bei einer Diskussion des Arbeitskreises „Stadtentwicklung und Mobilität“ der Darmstädter Grünen in der Mainhall am Osthang der Mathildenhöhe.