Haftstrafen nach versuchten Überfällen

Ein Papierschild mit dem Aufdruck "Zeuge" steht auf einem Tisch in einem Gerichtssaal von 1870. Dahinter sieht man unscharf die leere Richterbank mit Fenstern dahinter.

Ein Zeuge, der bei einem Überfall mit dabei war, war es, der die Polizei auf die Spur der Angeklagten gebracht hat.

Es waren zwei getrennte Meldungen, die das Polizeipräsidium Südhessen Ende April 2021 veröffentlichte. Eine ging um einen versuchten Raubüberfall beim Darmstädter Staatstheater und eine andere über einen versuchten Raub auf dem Parkplatz beim Steinrodsee in Gräfenhausen.

Wie sich zeigte, waren beide Male aber die gleichen zwei jungen Männer dabei, die nun vom Darmstädter Landgericht zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt wurden. Dabei glaubte das Gericht dem einen Angeklagten nicht, dass er beim Staatstheater nur zugeguckt haben will. So dass er, der erst eine Haftstrafe verbüßt hatte, zu fünf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Dem anderen Angeklagten, ein Ersttäter, wurde zum Verhängnis, dass auch er nach dem ersten Fehlschlag weitergemacht hatte und es so zwei Taten hintereinander waren, bei denen die Opfer mit Messern bedroht und mit Pfefferspray attackiert worden waren.

Auf die Spur der beiden Angeklagten kam die Polizei durch einen jungen Mann, der beim versuchten Überfall auf den Taxifahrer dabei war. Der junge Mann hatte die beiden angezeigt und sie als Zeuge belastet. Gegen den Zeugen wird zur Zeit noch ermittelt, ob er nicht auch Mittäter war.

(€) Echo online: Mehrjährige Haftstrafen im Raubüberfall-Prozess

Was die Schärfungssoftware „Topaz sharpen AI“ kann

Die Ausschnitte mit dem Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch sind eins zu eins aus dem 24 Megapixelfoto ausgeschnitten, das Bild von der Kundgebung ist nur für die Übersicht.

Beim Fotos ablegen habe ich ein Foto gefunden, bei dem die Schärfungssoftware „Topaz sharpen AI“ das Bild wieder nutzbar gemacht hat.

Das Original ist eine Weitwinkelaufnahme von der Friedenskundgebung am 5. März 2022 auf dem Friedensplatz. Der Fokus sitzt so gar nicht, konnte aber mit zwei Klicks hinreichend berechnet werden.

(€) Echo online: Über 1000 Darmstädter für die Ukraine auf dem Friedensplatz

Die Darmstadtia im Wolfskehlschen Garten

Ein leerer Sockel im Wolfskehlschen Garten ist zur Zeit das was von der Darmstadtia zu sehen ist.

Es gibt ja zwei Darmstadtia-Statuen, eine im Darmstadtium (dem Kongresszentrum) und eine in Bessungen. Neulich wollte ich nach der Darmstadtia im Wolfskehlschen Park gucken – und fand sie nicht. Ich dachte erst, ich hätte sie übersehen, aber sie ist noch nicht restauriert. Im Dezember 2020 war sie ja vom Sockel gestoßen worden.

Freundlicherweise hatte die Stadt mir für den Artikel, in dem ich frage, wie das mit der Restaurierung nun ist, noch etwas zur Entstehung der Kopie und dem kunsthistorischen Wert erzählt …

(€) Echo online: Bessunger Darmstadtia-Statue fehlt immer noch

Die Darmstadtia-Statue im Jahr 2015. Obwohl sie schon so angefertigt wurde, dass sie etwas stabiler ist, waren ihr Schwert und ihr rechter Arm beschädigt.

Was will Putin? Wir wissen es seit Sommer 2021

Was Wladimir Putin will, war eigentlich nicht sonderlich geheim, hatte am Montag im „Ferngespräch“ der Politologe Dirk van den Boom im gesagt. Weil Putin das regelmäßig mitteile.

So wie im Sommer 2021.

14.7.2021, Der Spiegel: Russlands Präsident hat einen langen, von Groll erfüllten Aufsatz über die Ukraine veröffentlicht – (…) Gleb Pawlowskij, einst Putins Spindoktor in dessen ersten Amtszeiten und selbst aus Odessa in der Ukraine gebürtig, hat den Text mit einer Litanei verglichen. »Das Ganze ist ein einziges ›Wir wollen die Ukraine‹ (…)

Das ist der Link zum „Ferngespräch“ auf Twitch: Klick. Los geht das Gespräch etwa bei 25 Minuten und 10 Sekunden. Und Dirk van den Boom erklärt ab 27’20“ was ich oben erwähnt habe.

Tempolimit, Kommunalwahl und Prozente

Was hat die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Kasinostraße gebracht? Das hat das Darmstädter Echo (€) gefragt.

Eine Vermutung meinerseits, abseits vom Straßenverkehr: Das mitten im Kommunalwahlkampf eingeführte Tempo 30 hat die Grünen 2021 vor einer deutlichen Wahlniederlage bewahrt.

Ja, das Tempolimit kam kurz vor der Kommunalwahl im vergangenen Jahr. Bei der die Grünen dann auch mehr absolute Stimmen als 2016 errangen. Allerdings war die Wahlbeteiligung auch höher als fünf Jahre vorher, so dass es für die Grünen am Ende doch 2,3 Prozentpunkte weniger waren als 2016. Ohne die dazugewonnenen Stimmen wäre es also nicht bei nur minus 2,3 Prozentpunkten geblieben.

Was, nebenbei bemerkt, das Gegenteil des Hessentrends war. Landesweit hatten die Grünen mit plus 7,1 Prozent abgeschnitten. Wäre ich Grüner, würde ich mir ja so meine Gedanken machen – nicht dass das irgendwann so läuft wie mit der Darmstädter SPD, die nach zwei Wahlniederlagen seit 2011 in der Opposition ist.

Übrigens: Ich bin schon lange für Tempo 30 innerorts, daher habe ich auch nichts gegen Tempo 30 in der Kasinostraße.