Wird der Teilchenbeschleuniger FAIR die Darmstädter Elbphilhamonie?

Der Teilchenbeschleuniger FAIR, der zur Zeit bei der Darmstädter GSI gebaut wird, soll 260 Millionen Euro teurer als geplant werden. „Ein Plus von knapp 50 Prozent“, meldet die Wirtschaftswoche. Und ob der Bau bis 2018 fertig wird, sei auch unsicher. Die WiWo bezieht sich auf einen Bericht des Bundesrechnungshofes.

Bei FAIR geht es um Grundlagenforschung, aber dass die auch was bringt zeigt die Partikeltherapie, die vor einigen Jahren an der GSI entwickelt wurde.

Kostenexplosion beim Projekt „Fair“: Das Darmstädter Bau-Desaster

Bundespolitik für Rhein-Main-Medien und Kinderzeitung für Rheinische Post

Die Rheinische Post (RP) hat für Inhalte ihrer Berliner Bundespolitikredaktion neue Abnehmer. Nach Meedia-Informationen beliefert das RP-Hauptstadt-Büro ab 1. Dezember auch die Verlagsgruppe Rhein Main (VRM), dazu gehören unter anderem die Allgemeine Zeitung Mainz, der Wiesbadener Kurier oder das Darmstädter Echo.

Die RP bezieht nun ihrerseits die VRM-Kinderzeitung „Kruschel“. Die Kinderzeitung gibt es seit Mai 2012 – und seit heute auch beim Darmstädter Echo.

Via: Meedia

Mutmaßlicher Automatensprenger vor Gericht

Wie die Polizei durch logisches Überlegen auf einen möglichen Täter kommt, zeigte gestern ein Prozess um ein am 25. Juni 2013 gesprengten Geldautomaten in einer Braunshardter Volksbank Filiale.

Die Ermittler überlegten, dass man sich bei einer Sprengung mit Propangas ja auch verbrennen kann und fragten nach entsprechend Verletzen in den umliegenden Krankenhäusern. Es gab in dieser Nacht nur einen jungen Mann, der sich zudem mit der Krankenkasse eine Freundes zunächst unter falschem Namen selbst eingeliefert hatte.

Echo online: Mutmaßlicher Automatensprenger vor Gericht

Echo online hat eine „paywall“ mit fünf Freiartikeln pro Monat.

Nice to know 005 – Ernst Stavro Blofeld

Der Bondschurke Ernst Stavro Blofeld kommt ab den sechziger Jahren nicht mehr in den Bondfilmen vor, weil es Rechteprobleme mit Kevin McClory gab, der damals zusammen mit Ian Fleming die Ideen für den Film “Feuerball” und die Figur des Superschurken entwickelt hatte.

Deswegen hat der glatzköpfige Rollstuhlfahrer mit Katze aus der Anfangssequenz von „In tödlicher Mission“ (1981) auch keinen Namen. Allerdings hat der Habitus für Bondkenner was ikonographisches, weswegen das auch ohne Namen funktionierte.

„In tödlicher Mission“ wird der Zuschauer übrigens auch erstmals bei einem Hauptcharakter auf die falsche Fährte geführt. Bonds Kontaktmann Kristatos stellt sich gegen Ende als der Verräter heraus. Wer die flemingsche Kurzgeschichte kannte, wusste es aber auch schon.

Bei „Spectre“ (2015) gibt es mit Blofeld aber kein rechtlichen Namensprobleme mehr, Kevin McClory war 2006 gestorben. Bei „Sag‘ niemals nie“ gab es aber einen Blofeld (Max von Sydow), weil es ein Kevin McClory-Film war.

Nice to know 004 – „Man lebt nur zweimal“

Die Bond-Filme basieren ja auf Ian Flemings Romanen mit der Figur James Bond. Die ersten vier Filme orientieren sich noch an den Büchern, aber ab „Man lebt nur zweimal“ (1967) wichen die Filmproduzenten deutlich von den Vorlagen ab. Und ab „Lizenz zum Töten“ (1989) wurden auch Titel verwendet, die keine der Fleming-Bücher oder -Geschichten waren.

Da die Handlung im Roman „Man lebt nur zweimal“ nicht besonders filmreif schien (Blofeld residiert in einem japanischen Schloss mit Giftpflanzengarten*) und die vorhandenen tatsächlichen Settings nicht passten, wurde die Handlung komplett neu geschrieben. Zuvor war das Filmteam in ganz Japan unterwegs gewesen, um Orte wie im Buch zu finden.

Drehbuchautor war Roald Dahl, der unter anderem die damals populären makabren Kurzgeschichten der „Küsschen, Küsschen“-Reihe geschrieben hatte.

Der Plot von „Man lebt nur zweimal“ wird übrigens auch bei „Der Spion der mich liebte“ verwendet, der Film von 1977 mit Roger Moore als Bond ist also ein Remake.

Bei „Man lebt nur zweimal“ werden Raumkapseln mit einer kapselschluckenden Raumfähre entführt und der Endkampf findet mit der Unterstützung von einigen japanischen Ninjas in Blofelds vulkanischen Weltraumbahnhof statt.

Bei „Der Spion der mich liebte“ werden Atom-U-Boote von einem U-Boote-schluckenden Riesentanker der Reederei Stromberg entführt und der Endkampf findet mit der Unterstützung von den befreiten U-Bootbesatzungen in Strombergs Riesentanker statt.

* Nachtrag 3.11.2021: Der Giftpflanzengarten hat es doch in einen Film geschafft, er kommt in „No Time to Die“ vor. Und auch auf einer Insel bei Japan.