Fettexplosion bei der SG Arheilgen

Dichter Rauch in Umkleidekabinen, brennende Papierkörbe, eine Fettexplosion, Rauchmelderalarm und dazwischen Kaffee, Kuchen und Videos. Samstag (12.4.) gab es beim Arheilger Sportverein SGA einen Crashkurs zu Brandschutz und Sicherheit Echo online: Was tun, wenn’s brennt?

Die Freiwillige Feuerwehr Arheilgen zeigte unter anderem eine Fettexplosion. Das passiert, wenn man in der Küche Wasser auf brennendes Öl oder Fett gibt, um es (vergeblich) zu löschen. Nur ist in der Küche nicht soviel Platz für den Feuerball – also nie machen.

5. Januar 1914 – Krise wegen eines Darmstädters in der Türkei

Im Neujahrsrückblick auf 1913 hatte das Deutsche Reich die Entsendung einer deutschen Militärmission nach Konstantinopel als prima Sache gesehen. Russland irgendwie nicht. Klar, denn die spechteten ja schon die ganze Zeit nach den türkisch kontrollierten Meerengen am Schwarzen Meer. Und ein schwaches Osmanisches Reich war da natürlich besser. Und jetzt kamen die Deutschen – auf der Suche nach Partnern.

Russland war nicht nur aus militärischen Gründen auf den Schwarzmeerausgang scharf, im Durchschnitt liefen zwischen 1903 und 1912 37 Prozent der russischen Exporte über Bosporus und Dardanellen, es war also auch eine Handelsstraße, die sie nicht unter Kontrolle hatten.

Der russische Botschafter in Paris, Alexander Iswolski, telegrafiert am 5.1.1914 seinem Zaren Nikolaus II., dass Frankreich bei der Lösung der Krise loyal zu Russland stehe. Und der russische Außenminister Sergei Sasonow plädiert in einer Denkschrift dafür, den Einfluss der Deutschen im Osmanischen Reich mit allen Mitteln zurückzudrängen. Mit allen Mitteln bedeutet hier auch Krieg.

Die Militärmission war am 28. Oktober 1913 vertraglich geregelt worden und am 9. Dezember vom Kaiser in einer Geheimaudienz verabschiedet worden. Als Ziele hatte Wilhelm II. Einfluss auf die türkische Armee und die Stärkung des militärischen Gleichgewichts gegenüber Russland genannt. 1912 war der englische Admiral Limpus mit der Reorganisation der osmanischen Marine beauftragt worden.

Die Liman-von-Sanders-Krise ist nach dem Chef der deutschen Militärmission, Otto Liman von Sanders, benannt. Er war am 14.Dezember 1913 nach Konstantinopel gekommen, um das osmanische Militär neu zu organisieren und übernahm wie vereinbart das Kommando über das türkische 1. Armeekorps um daraus ein Musterkorps zu formen.

Auf internationaler Ebene kommt es zu Beratungen und Mitte Januar wird es eines Konferenz geben.

Und mit ihm kommt der Darmstadtbezug: Weiterlesen

Friedenslicht in der Bessunger Liebfrauenkirche – Frohe Weihnachten!

Die Friedenslichtflamme ist ein Ableger einer in Bethlehem entzündeten Flamme.

Echo Online: Die besondere Flamme aus Bethlehem

Das Friedenslicht gibt es seit 1986 und entstand aus einer Idee des ORF. Dieses Jahr hat der 12-jährige Michael Weixlbaumer aus Kematen an der Krems am 26. November 2013 in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem das Licht entzündet. Die Flamme geht dann nach Wien und wird von dort aus in der Welt – zur Zeit sind das 26 Länder – weiterverteilt. In Deutschland verteilen Pfadfinder das Licht, in Bessungen brachten es Pfadfinder der katholischenPfadfinderschaft St. Georg.

Das Friedenslicht brennt bis Heilige Drei Könige in der Liebfrauenkirche, dort kann jeder eines entzünden und mit nach Hause nehmen.

Liebfrauenstraße – Gebäudefront über drei Stockwerke eingebrochen

(Polizeipresse, 7.16 Uhr) Am Dienstagmorgen (16.4.2013) ist die Gebäudefront eines Mehrfamilienhauses in der Liebfrauenstraße 39 über drei Stockwerke weggebrochen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ursache des Einsturzes muss durch die Bauaufsicht untersucht werden. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Schadensereignisses waren Rettungskräfte und Polizei vor Ort. Berufsfeuerwehr und Technisches Hilfswerk sind weiterhin im Einsatz. Auswirkungen auf den ÖPNV und den sonstigen Straßenverkehr gibt es derzeit nicht.

Echo online: Hausfassade in der Liebfrauenstraße eingestürzt

(PSD) Wie die städtische Bauaufsicht mitteilt, hat sie vor Ort in Abstimmung mit dem THW vorläufige Sicherungsmaßnahmen angeordnet und die weitere Nutzung des Gebäudes untersagt. Dem Eigentümer des betroffenen Hauses wurde aufgegeben, die Standsicherheit des Gebäudes durch einen Sachverständigen untersuchen zu lassen.

In Abstimmung mit dem Straßenverkehrs- und Tiefbauamt wurden ferner vorsorglich die Gehwege im Bereich der Arheilger Straße abgesperrt – ebenso wurde eine Teilfläche des benachbarten Grundstückes abgesperrt.