Keinen Winter mehr mit starkem Frost und viel Schnee

Sagte vor zwölf Jahren Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie:

SpOn: Nie wieder Schnee? – „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben.“

Was hatte ich dann zehn Jahre später, im Winter 2010/2011, bloß immer morgens vom Gehweg geschippt? Und woher kam dieser Eispanzer auf dem Bürgersteig, den ich weghämmern musste?

Andererseits, die Meldung trägt das Datum 1.4.2000 …

Nachtrag, 29.10.2019: Natürlich gibt es einen Klimawandel – man braucht ja nur auf die Pole und die Gletscher zu gucken – und CO2 hat auch was damit zu tun. Weil die drei- und mehratomigen Gase Wärme reflektieren und die zweiatomigen wie N2 und O2 nicht.

Spielemesse Essen

Donnerstag war ich auf der Spiel 2012 in Essen. Da in NRW schon Ferien waren, war die Publikumsmesse schon am Donnerstag voll, erst gegen Nachmittag wurde es etwas leerer.

Erstaunlich fand ich vor allem, dass die Leute auch dann mitten im Gang stehenblieben, wenn neben ihnen ein leerer (eine offene, vom Aussteller nicht bezogene und komplett verwaiste Box) Messestand war.

Jungentag

Gestern war Jungentag in der Kasinohalle. Auch auf dem Programm: Basketball im Rollstuhl. „Wir wollten neue Sachen zeigen, die zum Jungssein dazugehören“, sagte Mitplaner Kai Schuber vom Eberstädter Kinderhaus Paradies.

Jürgen Mißback (mit Ball), Artem Rasnovskyy und Jonas Gill von der Rollstuhl-Basketball-Abteilung des Basketballclub Darmstadt vermittelten ganz praktisch „Rolli-ErFAHRungen“

Echo online: Entspannung auf der Schokoladeninsel – Ferienspiele – 80 Kinder spielen, rätseln und ruhen beim Jungentag in der Kasinohalle

Kelterfest bei den Eberstädter Streuobstwiesen

Schön müssen sie nicht sein, die Äpfel, die zu Most werden, aber gewaschen werden sie schon.

Vor zwei Jahren war ich mal auf einem Grenzgang und sollte anschließend noch zu einem Kelterfest. Da der Grenzgang – mit so gut wie keinen Infos – etwas länger ging, war beim Keltern alles schon gelaufen. Dabei war dort was los gewesen, denn Äpfel werden ja nicht einfach so zu Saft. Über Menschen beim arbeiten schreibt es sich nunmal besser, als über Menschen beim laufen. Dank kompetenter Pressearbeit (danke Sandra) konnte ich aber auch aus dem verlaufenen Markt etwas machen.

Diesen Sonntag war ich nun nur bei einem (anderen) Kelterfest, dem des Eberstädter Streuobstwiesenzentrums. Ok, es war wegen des Regens nicht voll, aber dennoch waren dafür viele Menschen gekommen (ein politischer Vortrag hat weniger Teilnehmer).

Echo online: Das kracht richtig, wenn aus Äpfeln Most wird

Dieser „Obstkuchen“ ist ausgepresste Apfelmaische, die dann aber Trester heißt.

Martinsviertler Leuchtturm


Nicht nur Bessungen hat einen Leuchtturm, auch im Martinsviertel ist einer. Er schmückt den werdenden Kinderspielplatz in der Lichtenbergsstraße gegenüber des „Kinderhauses Mittendrin„. Im November ist wohl die Einweihung. Da Wasser das Thema ist, gibt es zahlreiche Elemente, die daran erinnern. Unter anderem diese Krake. Nur fiel mir da noch was ganz anderes dazu ein …

Wohn- und Quartierzentum Laukesgarten

Mit dem Bau des Wohn- und Quartierzentrum wurde Ende Juli 2012 begonnen. Inzwischen ist auch die Baurechtslage geklärt. Anwohnerklagen vorm Verwaltungsgericht hatten keinen Erfolg. (Foto: Marc Wickel)

(PM Stadt Weiterstadt) In Weiterstadt wird zur Zeit das Wohn- und Quartierzentrum im Laukesgarten gebaut. Im Erdgeschoss befindet sich eine Tagespflege, betrieben durch das Rote Kreuz sowie eine Wohngemeinschaft die als Demenz WG betrieben wird. Hinzu kommen Dienstleister wie Physiotherapeut, Friseur, Fußpflege und dergleichen. Das integrative Zentrum ist das Tages- und Nachtcafe, mit Mittagstisch und kulturellen Veranstaltungen – es ist der Ort nachbarschaftlicher Begegnung. Ab dem 1. Geschoss befinden sich barrierefreie 1- bis 3-Zimmerwohnungen, alle mit Balkon oder Terrasse. Alle 22 Wohnungen sind mit behindertengerechten Küchen und Bädern ausgestattet.

Das Wohn- und Quartierzentrum im Modell. Im Erdgeschoss sollen Dienstleister wie Physiotherpeuten, Fußpfleger oder Friseure und Einzelhandel ihre Geschäfte haben. Auch mit einem Betreiber für einen Mini-Supermarkt werde gesprochen. Das Diakonische Werk Darmstadt-Dieburg wird unter anderem das Quartiersmanagement übernehmen. Die Haustechnik soll durch eine sogenannte intelligente Wohnumgebung ergänzt werden. Zusammen mit dem Darmstädter Fraunhofer-Institut für graphische Datenverarbeitung sollen Software-Anwendungen entwickelt werden, die zusammen mit Sensortechnik Sicherheit und Leben der Bewohner verbessern.
(Foto: Marc Wickel)

Das Haus verfügt über ein modernes Notruf- und Kommunikationssystem und wird an dieser Stelle innovativ und zukunftsweisend ausgestattet. Die technische Unterstützung leistet hierbei das Fraunhofer-Institut IGD in Darmstadt. Die Unterhaltung des Hauses wird von der gemeinnützigen Wohn-und Quartierzentrums gGmbH übernommen. Die Grundleistungen für alle Bewohner beinhalten die Organisation von Veranstaltungen, auf Wunsch auch von den Bewohnern ganz persönlichen, soziale und kulturelle Angebote, Schaffen von Freizeitangeboten und nachbarschaftliche Kontakte mit dem Quartiers Management des Diakonischen Werkes. Der 24h Notruf ist Bestandteil des Angebotes und der Betreiber stellt sicher, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit jegliche Rufe angenommen und bei Bedarf mit der Einleitung notwendiger Maßnahmen sofort reagiert wird. Rezeptionsdienstleistungen sowie ein Concierge- Service werden über das Tages-Nacht-Café bedient.