Überraschender Mieter im Weiterstädter Logistikzentrum

Als ich hörte, dass das Weiterstädter Logistikzentrum ausgebucht sei, habe icvh für einen Artikel beim Makler CBRE nachgefragt, wer denn die zum Schluss dazu gekommenen Mieter seien.

“Die müssten GSI heißen”, sagte mir der Mitarbeiter, der die Unterlagen gerade nicht greifbar hatte. “Hm”, sagte ich, “GSI ist bei uns in Darmstadt ja die Gesellschaft für Schwerionenforschung.” Nur, die GSI macht doch keine Logistik. Also guckte ich, ob es noch eine Firma mit der Abkürzung GSI gibt. Fand aber nicht so richtig was. Weswegen ich auf einen Buchstabenfehler oder -dreher tippte und nochmal fragte, ob es nicht vielleicht GLS ist (die fahren ja Pakete aus). “Doch, GSI Helmholtzzentrum”, wurde mir daraufhin mitgeteilt. Ok, mit Helmholtzzentrum war das eindeutig “unsere” GSI. Woraufhin ich dann bei der GSI-Pressestelle nachfragte, was die denn in dem Logistiklager machen.

Echo Online: Weiterstädter Logistikzentrum ist ausgebucht

Sieben Tage was mit Blau – Tag 3

Joachim hat aus den “sieben Tagen was mit Gelb” “sieben Tage was mit Blau” gemacht. Ich mach’ da mit. Also: Jeden Tag ein Foto in dem die Farbe Blau auffällt oder dominiert. Wer’s aufgreifen will, kann das gerne tun.

Auf dem Bild ist ein Photovoltaik-Segel der Weiterstädter Solaranlage im Regenüberlaufbecken bei der Autobahn A5.

Weiterstadt: Die Politik soll zum Bürger kommen

Im Weiterstädter Rathaus tagen das Stradtparlament und die Ausschüsse.

Wenn die Weiterstädter ihre Kommunalpolitiker im Parlament in Aktion sehen wollen, müssen sie ins Rathaus im Stadtteil Riedbahn kommen. Dort tagen die Ausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung. Die SPD-Fraktion will das künftig ein wenig umkehren; die Politik soll zum Bürger kommen.

Echo online: Aus der Sitzung direkt ins Netz

Noch ein Bürgermeisterkandidat in Weiterstadt: Jürgen Spamer

In Weiterstadt gibt es nun vier Bürgermeisterkandidaten. Neben Bürgermeister Ralf Möller (SPD), Matthias Geertz (ALW) und Ina Dürr (CDU) tritt noch Jürgen Spamer an:

Außerdem hat am Sonntag der 51 Jahre alte Jürgen Spamer gegenüber dem ECHO seine Kandidatur als unabhängiger Bewerber signalisiert.

Und was der so in seiner Freizeit macht, hatte ich 2017 schonmal beschrieben: Weiterlesen

Ina Dürr kandidiert in Weiterstadt

Die Gräfenhäuser CDU-Stadtverordnete ist die CDU-Kandidatin bei der Weiterstädter Bürgermeisterwahl im Mai. (Foto: Patrick Liste)


Die Weiterstädter CDU-Kandidatin für die Bürgermeisterinnenwahl im Mai ist Ina Dürr. Und natürlich gibt es schon ein Portrait im Echo:

Echo online: Der offene Diskurs ist ihr wichtig

“Schon” müsste natürlich in Anführungszeichen stehen, denn ich hatte mit Ina Dürr ziemlich genau vor einem Jahr am 14. Januar 2018 gesprochen.

Sieben Tage, sieben Bilder in schwarz-weiß – Tag 6


Bei Facebook geht ein Stöckchen herum und ich bin “getroffen” worden: Sieben Tage, sieben Bilder in schwarz-weiß von meinem täglichen Leben. Keine Leute und keine Erklärung.

Und jeden Tag einen neuen Freund herausfordern. Ich nominiere jemandem mit einem U in seinem Namen (ich bin nicht so der Stöckchenweiterwerfer).

Weihnachtsmarkt: Glühweinkerb rechnet sich besser als Kunsthandwerk

Der Weihnachtsbaum auf dem Braunshardter Weihnachtsmarkt im Schlosspark.

Wenn ich für die Zeitung auf Weihnachtsmärkten unterwegs bin, dann sagen mir die Besucher, dass ihnen der Weihnachtsmarkt gefalle, weil es Kunsthandwerk gebe. Ein Bürgermeister lobte auch mal einen Weihnachtsmarkt, weil der eben keine „Glühweinkerb“ sei.

Echo online: Weihnachtsmarkt in Braunshardt

So war das auch beim Braunshardter Weihnachtsmarkt. Und jetzt lese ich, dass das was die Leute sagen und das was sie kaufen, dann doch zwei verschiedene Sachen sind. Glühweinstände lohnen sich, Kunsthandwerk nicht, sagt ein SpOn-Artikel.

SpOn: Wie der Weihnachtsmarkt zum Volksfest verkommt

SpOn: „Weihnachtsmarkt ist mehr als ungesundes Essen und Alkohol“

Was auch auffällt – die Märkte sind voll. Ich vermute ja, dass der Darmstädter Markt unter der Woche sein Geld mit den ganzen Firmenbesatzungen macht, die einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinken wollen.

Ach ja, könnte es sein, dass die Märkte in den 90ern nicht so gut liefen? Ich erinnere mich noch ans „Kunstzelt“ in Darmstadt und ich meine, das war, damit ein paar mehr Leute kommen.

Einblicke in die Online-Welt in Gräfenhausen

Der Sozialpädagoge Moritz Becker erklärt im Bürgerhaus Gräfenhausen, warum wie in den sozialen Netzwerken kommuniziert wird.

Sozialogisch scheint das, was in den sozialen Netzwerken so passiert, nichts neues zu sein. Wurden früher Schülerinnen oder Schüler “fertig gemacht”, heißt es heute “Cyber-Mobbing.

Am Mittwoch waren der Medienpädagoge Peter Holnick und der Sozialpädagoge Moritz Becker in Gräfenhausen und vermittelten, dass online nicht alles neu sei.

Echo online: Einblicke in die Online-Welt

Zwei Punkte, die auch gut waren, es aber leider nicht mehr in den Artikel schafften. Moritz Becker erinnerte daran, dass Eltern oft den Kindern sagten, dass sich nicht darauf hören sollten, was andere denken. Nur bringe das bei Jugendlichen, die sich und die Welt gerade entdecken, wenig. “Für die gibt es nichts wichtigeres, als das was andere von ihnen denken.” Viele Likes unter einem Selfie vermittelten daher Stabilität und Orientierung.

Und Peter Holnick wies darauf hin, dass die Grenzen zwischen online und offline immer mehr verwischen. “Die jungen Leute wachsen in einer Mischwelt auf.” Rein und raus aus dem Internet – weil jede Minute Geld kostete – wie anfangs in den 90ern, gebe es nicht mehr.

Was Jugendliche prägt und antreibt ist 2018 nicht so viel anders als zum Beispiel 1978.