Tatsächlich wird man zu so einer Überschrift verleitet, wenn man sich ein wenig mit dem jetzt erschienenen Walter Scheele-Buch „Burg Frankenstein – eine Zeitreise“ beschäftigt. Darmstadt-Blogger Jörg Heléne hat das Buch des Journalistenkollegen gelesen und ausführlich besprochen. Unter anderem geht es um den Raketenentwickler Wernher von Braun, der an der TH Darmstadt an Wunderwaffen geforscht und 1944 in Nieder-Ramstadt gewesen sein soll.
Archiv der Kategorie: Kultur
Nice to know 002
In Dr. No’s Appartment („Dr. No“, 1962) entdeckt James Bond ein Gemälde; Goyas Portrait des Herzogs von Wellington.
Damals war das eine Anspielung, denn das Gemälde war 1961 aus der Londoner National Gallery gestohlen worden.
Nice to know – 001- Bob Simmons
Fast jeder Bond-Film fängt mit dem inzwischen berühmten weißen Punkt an, dann sieht man Bond durch einen Pistolenlauf bis er in Richtung der Zuschauer schießt.
Bei den ersten drei Filmen läuft aber gar nicht Sean Connery, sondern der Stuntman Bob Simmons. Für „Feuerball“ wurde die Szene dann mit Connery neu aufgenommen.
(Leider kam mir die Idee zu den kleinen Fakten erst jetzt, dewegen ist es nur ein sehr kurzer Countdown bis zum „Spectre“-Filmstart am 5.11.)
Zeitreise und Déjà-vu: T-Time-Theater probt neues Stück für Anfang November
Das T-Time-Theater der evangelischen Gemeinde probt momentan für zwei Aufführungswochenenden im November die Komödie „Abgedreht in Hollywood“, die in den 50er Jahren spielt.

orene Lambert (Agneta Schwinn) gibt die Diva bei Produzent Teddy Nowak (Frank Kuchel) sowie Regisseur und Womanizer Peter Alan Smith (Holger Heyn).

Noch geht alles gut mit dem beiden Stars Lorene Lambert und Lawrence G. Paul in der Balkonszene (Agneta Schwinn und Lutz Rentel).
Das einzig wahre literarische Quartett
Ein Autoquartett mit Autoren als Browserspiel bei der FAZ. Sehr geil. Vor allem der Verschobenheitsfaktor (der mir viele Stiche brachte). Und: Keines der Bücher gelesen und trotzdem gewonnen. Schätzen konnte ich schon immer gut.
7 Tage, 7 Songs – 2. Tag: Invicible
7 Tage, 7 Songs – 2. Tag
Ich spinge jetzt in die 80er. Was die Auswahl schwierig macht, denn Teenager hören viel Musik, warum auch immer. Ich habe mich hier für Pat Benatars „Invincible“ entschieden. Seitdem habe ich eine Schwäche für „female fronted rock“ (wenn es denn das Genre so gibt). Hohe Frauenstimmen bei Rocksongs gefallen mir in der Regel besser, wobei ich da inzwischen auch toleranter geworden bin.
YouTube: Pat Benatar – Invincible
Erst dank Internet konnte ich irgendwann das Rätsel lösen, was es mit der Unterzeile „Theme from „The Legend of Billie Jean“ auf sich hatte. Das klang ja erst nach Michael Jacksons Billy Jean, aber damit hatte es nichts zu tun, es war ein Film mit Helen Slater. Aha.
Für „7 Tage, 7 Songs“ habe ich mich mal selbst nominiert – wer es nachmachen will: Bitte, gerne, ich nominiere keinen, Stöckchen sind so 2004.
Jazzinstitut wird 25

Samstag (19.9.) feierte das Jazzinstitut seinen 25. Geburtstag, unter anderem schauten auch Daniela Wagner (Vorsitzende der hessischen Grünen) und OB Jochen Partsch bei Institutsdirektor Wolfram Knauer (links) vorbei.
Insgesamt spielten elf Gruppen zum Geburtstag auf, unter anderem habe ich Bilder von den „The swinging Tuxedos featuring Petra Bassus“ gemacht.
Zum 20. Jubiläum hatte ich übrigens „Wie das Jazzarchiv nach Darmstadt kam“ geschrieben.
Feuerwehr baut „Kastenwagen“
Der neue „Kastenwagen“ der Feuerwehr Schneppenhausen zur Kerb 2015.
Für das „Fahrzeug“ (zirka 4,5 Meter breit, 4,5 Meter hoch und 9,5 Meter lang) wurden 1100 Bierkästen verbaut, pro Schicht um die 100 Kästen, die mit insgesamt 8000 Kabelbindern fixiert wurden. Die Kästen stammen von der geschlossenen Miltenberger Brauerei „Kalt-Loch-Bräu“ die es von 1580 bis 2010 gab.
Echo online: Schneppenhausen feiert mit großen Umzug
Open-Air-Filmfest Weiterstadt

Das Weiterstädter Open-Air-Filmfest ist auf einer Lichtung am Rande des Braunshardter Tännchens.
Kurzfilme sind auch nicht nur „l’art pour l’art“, was ich auch befürchtet hatte. Sie können lustig sein. Was das Weiterstädter Open Air-Filmfest (eigentlich jedes Jahr) zeigt. Nur war ich dort meistens zum arbeiten und dann habe ich keinen Blick für die Filme.
Wie beispielsweise für den von der Freundschaft zwischen einem Reh und einem Hasen im süßen Trickfilm „Rabbit and Deer“. Zunächst leben und lachen die Figuren in einer flachen Welt gezeichnet auf Papier, bis das Reh die dritte Dimension entdeckt und eine 3D-Animation wird. Aber wahre Freundschaft überwindet eben ganze Dimensionen.
Auch gut kam das Porträt des Bombenentschärfers Herman Heimlich (gespielt von Gustav Peter Wöhler), der plötzliche keine Angst mehr kennt. Wöhler war für Regisseur Michael Binz die Idealbesetzung, so dass er neun Monate wartete bis Wöhler Zeit hatte, erzählte Piet Fuchs, einer der Darsteller, nach dem Film.
Der Film ist die Abschlussarbeit des Regisseurs an der Kölner Kunsthochschule für Medien. Binz schafft es in der Komödie die skurrilsten Phobien, die es tatsächlich gibt, lustig vorzustellen ohne belehrend zu wirken. Anke Engelke spielte eine Ärztin. „Sie ist Dozentin an der Kunsthochschule und wollte dann natürlich gleich mitspielen“, erklärte Piet Fuchs, wie es zu einer prominenten Darstellerin kam. Und einen – wenn auch zweifelhaften – kulinarischen Tipp gab es auch noch, Hermans Lieblingskantinengericht ist „Schnitzeltorte“ (und das ist genau das, wonach es klingt).
Am Samstag wurde auch die Super-8-Tradition gepflegt (Das Filmfest begann 1977 vor allem mit Super-8) und verschiedene Filmemacher buhlten mit echten Super-8-Filmen um den Weiterstädter Filmhirsch, den das Publikum vergibt. Da waren einige Werke teilweise dann doch sehr äh … ambitioniert, aber auch dokumentarisch wie der Film über den tatsächlichen Werwolfwanderweg bei Bedburg (zwischen Düsseldorf und Köln) oder lustig wie der Trailer zum fiktiven Trash-Film über den Superhelden „Super-Pelle“ (halb Mensch, halb Wurst) von Manuel Francescon und Michael Sommermeyer. Letzterer gewann auch den Filmhirsch.

Schirme prägten den verregneten Freitagabend.“ width=“670″ height=“446″ /> Schirme prägten den verregneten Freitagabend.

Am Freitagabend regnete es auf dem FIlmfest ziemlich heftig. Im Projektorstrahl sieht man den Regen.
Echo Online:
Filmfest in Weiterstadt lockt wieder viele hundert Besucher ans Braunshardter Tännchen
Jazz im Foyer

Wilson de Oliveira im Foyer des Bürgerzentrums Weiterstadt.
Echo online: Verbeugung vor Benny Goodman
Die „Frankfurt Jazz Connection“ wurde 2006 neu formiert. Ihre Musiker sind Profis und spielen noch in anderen Gruppen. Wilson de Oliveira leitet die „Frankfurter Jazz Big Band“ oder ist mit seiner „Wilson de Oliveira Combo“ unterwegs. Unter anderem war er bis 2005 Saxophonsolist in der HR-Big Band. Der 69 Jahre alte Bandleader stammt aus Uruguay, er ist Hochschuldozent und Komponist.
Thomas Cremer (Hessischer Jazzpreis 2012) aus Frankfurt spielt auch im „Frankfurt Jazz Trio“ und der „Frankfurt Jazz Bigband“. Er ist unter anderem auch Dozent bei den Landesjugendjazzorchestern Baden-Württemberg, Hessen und Saarland
Bei der „Frankfurt Jazz Bigband“ ist auch Pianist Thilo Wagner (aus Stuttgart) dabei. Er ist unter anderem festes Mitglied des „Emil Mangelsdorff Quartetts“ oder im „Bassface Swing Trio“. Wo er auch mit Mainzer Bassist Jean-Philippe Wadle zusammen spielt, der unter anderem beim „Trio Mayence“ dabei ist.