Gestaltung Hessenplatz Erzhausen: Verwaltungsricht hält Bürgerbegehren für unzulässig, Klage zurückgenommen.
Gestaltung Hessenplatz Erzhausen: Verwaltungsricht hält Bürgerbegehren für unzulässig, Klage zurückgenommen.

Die drei Stolpersteine in der Gräfenhäuser Hauptstraße, verlegt am 6. November 2013. Die kurz danach gesetzten sieben Steine in der Steinstraße wurden in der Nacht zum 7. November gestohlen.
Echo online: Unbekannte stehlen frischverlegte Stolpersteine
Die Steine waren am Dienstagmittag verlegt worden, rund 50 Weiterstädter waren gekommen, um beim setzen der Stolpersteine und der Erinnerung durch die Weiterstädter Archivarin Maxi Jennifer Braun in der Hauptstraße und der Steingasse dabei zu sein.
Am nächsten Morgen meldete die Polizei, dass die Steine in der Steinstraße, die an die Familie Collin-Cahn erinnerten, aus dem Pflaster gebrochen und gestohlen wurden.
Nur kurze Zeit nach der Verlegung von Stolpersteinen am Mittwoch (06.11.2013) in Gräfenhausen haben bislang unbekannte Täter in der Nacht zum Donnerstag (07.11.2013) die in der Steinstraße verlegten sieben Gedenksteine gestohlen. Die Kriminalpolizei (ZK 10)in Darmstadt hat die Ermittlungen zu den Tätern übernommen. Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06151 / 969-0 zu melden.
Die Steine erinnern an Bertha Collin (*1880), Regina Collin (*1913), Henny Collin (*1907) und ihren Ehemann Siegmund Cahn (*1900) sowie deren Kinder Karl (*1931), Jakob Günter (*1932) und Manfred (*1935). Henny, Siegmund, Karl, Jakob Günter und Manfred wanderten in die Niederlande aus, schafften es aber nicht mehr nach Amerika, sie wurden 1944 im KZ Auschwitz ermordet. Bertha Collin versuchte in Frankfurt unterzutauchen, wurde aber 1941 nach Litauen deportiert und im Konzentrationslager Fort IX am 25. November 1941 ermordet – zusammen mit 2933 Menschen jüdischen Glaubens aus Berlin, Frankfurt und München.
Regina Collin konnte zusammen mit der jüdischen Familie, bei der sie arbeitete, 1937 nach Zürich ziehen. Später ging sie nach New York, heiratete und bekam einen Sohn. Sie starb als Regina Parker am 19. Februar 2009 in Manhattan im Alter von 95 Jahren.
Nachtrag, Polizeipräsidium Südhessen: Rathausscheiben in Seeheim-Jugenheim mit im Jahr 2012 in Griesheim gestohlenen Gedenksteinen eingeworfen – Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag (08.11.2013) zwei Fensterscheiben an der rückwärtigen Seite des Rathauses in der Schulstraße mit Gedenksteinen eingeschlagen. Die Tat wurde um kurz vor 07.00 Uhr der Polizei gemeldet. Der angerichtete Schaden wird auf circa 1.500,- Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei (ZK 10) hat umgehend die Ermittlungen zu den Tätern übernommen. Nach ersten Erkenntnissen haben die Täter zu ihrer Tatausführung zwei Stolpersteine verwendet, die im November 2012 in Griesheim gestohlen wurden (wir berichteten). Die Ermittler haben derzeit noch keine konkreten Hinweise zu den Tätern, vermuten diese aber im rechten Spektrum. Ein Tatzusammenhang mit dem Diebstahl von Stolpersteinen in Gräfenhausen (wir berichteten) wird ebenfalls geprüft. Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich umgehend mit den Ermittlern unter der Rufnummer 06151 / 969-0 in Verbindung zu setzen.

Die fehlenden Stolpersteine in der Steinstraße. Die Stadt Weiterstadt hofft, bald einen neuen Termin für die erneute Verlegung zu bekommen.

Küchemmeister Konrad Voß ist Pächter im Restaurant „Bürgermeister-Pohl-Haus“ in Wixhausen.
Und der „Dippegucker“ war im April da: „Bürgermeister-Pohl-Haus“ in Darmstadt-Wixhausen – Angenehmes Ambiente und eine stimmige Küchenleistung – Oase in der Betonwüste
Bürgermeister-Pohl-Haus
Mittwoch bis Montag: 17-23 Uhr
Sonntag: 11.30-14 Uhr
Telefon 06150 1849661
www.bürgermeister-pohl-haus.de
Dienstag ist Ruhetag.

Kerbumzug Schneppenhausen

Kerbumzug Braunshardt

Viel Wasser versprühen hilft viel.
Rund 80 Einsatzkräfte der Werksfeuerwehr Merck, der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Wehren aus Arheilgen, Innenstadt, Eberstadt und Wixhausen sowie der ASB und die JUH informierten sich am Freitag über Chlorleckbekämpfung.

Das Böllenfalltorstadion am 28. August 2013. Ein Umbau in eine moderne Sportstätte soll 27,6 Millionen Euro kosten.
Echo online: Einstimmig für Neu- oder Umbau des Stadions am Böllenfalltor
Eine Gelegenheit bei einer Zahl aus der Machbarkeitsstudie (PDF 1,5 MB) doch mal nachzuhaken.
93.000 Quadratmeter, wo das Böllenfalltorstadion steht, bringen laut Studie 20 bis 25 Millionen Euro, wenn man sie für Wohnbebauung verkauft. Minus rund 10 Millionen Euro Erschließungskosten.
Machbarkeitsstudie: Verwertungserlös Grundstück Böllenfalltor (93.000 m²) für Wohnbebauung: (Basis: Aussage Projektentwickler) 20-25 Mio. € ./. Erschließung, Freimachung, Straßen- und Wegebau Vorbehalt: Sicherung Endinvestition (Ertrag ca. 15 Mio. €)
Diese 20 bis 25 Millionen sind auffällig niedrig, denn sie würden Bodenrichtwerte zwischen 215 und 270 bedeuten. Für das Stadion und das umliegende Gelände gibt es wegen der Sondernutzung als Sportanlagen aktuell keinen Bodenrichtwert. Aber die Werte der umliegenden Wohngebiete liegen zwischen 400 (Robert-Cauer-Straße) und 600 Euro (Paulus- oder Steinbergviertel) pro Quadratmeter.
Echo online: Rechnerei mit Bodenwerten
Laut Stadt sind die 93.000 Quadratmeter wegen Wald, Straßen und Wegen aber nur 40.000 bis 50.000 Quadratmeter. Und da kämen auch bei einem Bodenrichtwert von 600 „nur“ 18 Millionen Euro netto raus (in der Machbarkeitsstudie wurde intern mit 500 gerechnet).

Freitag war Richtfest beim „Seniorenwohnen am Dalles“ in Weiterstadt.

Der Dalles am 2. Januar 2012.

Der Dalles am 24. August 2013.
Blickt man auf den Bauplatz an der Ecke Falltor- und Bahnhofstraße in Wixhausen, könnte man meinen, dass über die Kitabaupläne in der Falltorstraße 1 Gras gewachsen ist.
Aber eine Kindertagesstätte kann man auch in drei bis vier Monaten bauen, wenn die Vorarbeiten (u.a. Baugenehmigung, Leitungen verlegen und Modulplanung) abgeschlossen sind. Die Stadt Darmstadt wird das im September in Wixhausen zeigen.
Echo online, 17.8.2013: Warten auf die Kindertagesstätte – In Wixhausen wird mit dem Bau der Einrichtung erst im September begonnen
Wird mit vorgefertigten Modulen, Containern oder Holzelementen, gebaut, braucht man inklusive Vorarbeiten für Leitungen, Kabel und Rohre und der Betonplatte drei bis vier Monate für so einen Bau, weil viel parallel gearbeitet werden kann. Wie auch ein Beispiel aus dem Landkreis zeigt. In Gräfenhausen wird am 1. September eine U3-Kita eingeweiht werden, deren vorgefertigten Module Anfang Juli geliefert worden waren.
Echo online, 10.7.2013: Kinderkrippe schwebt in Gräfenhausen ein.
(Zum Aufwand für so einen Artikel: Ich fahre nach Wixhausen raus, um zu gucken, was sich auf der Fläche tatsächlich getan hat, ich spreche mit Architekten, ob die Holzelementbauweise tatsächlich so schnell geht, und die Stadt hatte angesichts meiner Fragen auch nicht gleich antworten können.)
Wobei das mit der Kita schon klappen sollte, denn da hängt auch ein Plakat einer Darmstädter Regierungspartei …
Wenn man nicht auf Zeitungsfotos will, ist auch ein bisschen Mitdenken und Augenoffenhalten gefragt. Wenn einer mit Block rumläuft könnte der von der Zeitung sein. Und wenn der dann mit einem spricht, der plötzlich da ist und der eine dicke Kamera dabei hat, dann ist das der Moment, um freundlicherweise aus dem Bild zu gehen oder was zu sagen. Und nicht erst, wenn der Fotograf wieder weg ist.
Denn zu doof dafür kann man eigentlich nicht sein, wenn man doch schon so schlau ist und meint seine Rechte zu kennen. Und man ja auch in der Lage war die Fotografen mit den kleineren Spiegelreflexen als Hobbyfotografen zu erkennen und nicht anzusprechen.
Heute standen im Echo zwei Artikel über Schloss Braunshardt.
Seite 5, Südhessen regional: „Wie eine Schachtel bunter Pralinen“ sehe Schloss Braunshardt aus. Diesen Vergleich soll die englische Königin Victoria einst nach einem Besuch in ihr Tagebuch geschrieben haben.
Seite 22, Landkreis Darmstadt-Dieburg: Als „kleine bunte Pralinenkästchen“ soll die englische Königin Victoria 1865 die verschieden farbigen Salons und Zimmer des Braunshardter Schlosses bezeichnet haben, das vor 250 Jahren errichtet worden war.
So ein schönes Bild ließen sich die Kollegin – die ich nicht kenne – und ich natürlich nicht entgehen. Sie schrieb über die Zimmer in dem Rokokoschloss, ich über die Feiern zu 250 Jahre Schloss Braunshardt. Wir waren auch nicht gleichzeitig dort.
Fragt sich nur, welcher Wortlaut nun stimmt. Ich habe jedenfalls aus der Schloss-Broschüre abgeschrieben. (Soviel dann auch zum Leistungsschutzrecht.)