Der Indoor-Adventmarkt

Der Jugendposauenchor des evangelischen Dekanats Darmstadt spielte auf dem Kranichsteiner Weihnachtsmarkt.


Der Kranichsteiner Weihnachtsmarkt hat eine Besonderheit: Es ist ein „Indoor“-Weihnachtsmarkt.

Echo Online: Der Weihnachtsmarkt auf dem man nicht friert Der Förderverein wollte im Jahr 2000 einen Weihnachtsmarkt für den Stadtteil, aber die markttypischen Holzhäuschen für die Händler waren nicht zu finanzieren. Also tat sich der Verein mit dem Wohnpark zusammen, der damit auch eine Veranstaltung im Haus für seine Bewohner hat.

Nikolaus Bernd Rohrmann grüßte auf dem Adventmarkt im Wohnpark Kranichstein.


(Ich bin ja dafür, die ein- bis dreitägigentägigen Märkte „Adventmärkte“ zu nennen. Weihnachtsmärkte sind für mich die großen Märkte, die von Ende November bis 23. Dezember laufen. Aber da gibt es wohl keine Regel.)

Unterwegs … im Landgericht: Kugel auf Balkon im zweiten Stock

Beim Landgerichtsprozess um den Mord in der Taunusstraße am 21. März 2014 ging es am Donnerstag (28.) um Schmauch- und Treibladungsspuren sowie die Lage von Projektilen und Hülsen.

Unter anderem war ein Projektil von den fünf Schüssen auf offener Straße irgendwo so abgeprallt, dass es auf einer Couch auf einem Balkon im zweiten Stock landete.

Echo Online: Schussspuren belasten den Angeklagten

Zweiter Teil: Anwälte kritisieren, dass der Angeklagte nicht über seine Rechte belehrt wurde und beantragen Beweisverwertungsverbot

Nachtrag: Drei Schüsse in den Rücken, zwei auf den zu Boden gegangenen

Noten fürs Abi gekauft

Auch kleinere Ensemlbles, wie hier Paul-Philipp Pratz, David Wagner und Helene Hoffmann spielten auf dem Elo-Herbstkonzert am Dienstag (25. November).


An der Eleonorenschule (Elo) wird es nächstes Jahr eine ungewöhnliche Abiturprüfung geben. Oberstufenschüler Jan Franke hat als „besondere Prüfungsleistung“ ein symphonisches Blasorchester zusammengestellt, Stücke ausgesucht, einstudiert und extra Notensätze gekauft. Am Mittwoch trat das Orchester beim Elo-Herbstkonzert zusammen mit vier Schülerensembles auf, die Salon-Kompositionen, Jazz und Pop spielten.

Echo Online: Blasmusik ganz ohne Polka und Märsche

Neuer Schlossplatz in Braunshardt

„Trister Waschbeton, unübersichtliche Gehölzgruppen, in die Jahre gekommene Möblierung und provisorische Stellplätze.“ So beschrieb selbst die Stadt Weiterstadt den Braunshardter Schlossplatz Anfang 2014.

Nun ist der Platz neu gestaltet. Nur halte ich jetzt für wenig spannend, wie der Platz nun aussieht, da er keine neuen Funktionen hat. Den Platz zeigt ein Foto im Artikel und die Braunshardter wissen eh wie der Platz aussieht und aussah. Das Besondere ist meiner Meinung nach die Geldquelle. Denn bezahlt wurde der Platz vom Land Hessen und der Fraport; als kleiner Ausgleich, weil Weiterstadt vom Fluglärm betroffen ist. Aus dem Topf „Nachhaltige Kommunalentwicklung“ bekommen zwölf Kommunen Geld, Weiterstadt ist die einzige davon im Landkreis Darmstadt-Dieburg; die anderen Kommunen sind Bischofsheim, Büttelborn, Flörsheim, Ginsheim-Gustavsburg, Mörfelden-Walldorf, Nauheim, Neu-Isenburg, Offenbach, Raunheim, Rüsselsheim und Trebur.

Echo Online: Neues Gesicht für den Schlossplatz

Spannend könnte es allerdings noch wegen der Parkplätze werden. Im Sommer hatten Bürger beschwert, dass welche wegfallen.

Im Landgericht: Wo ist mein Prozess?

Da gucke ich auf den Aushang im Landgericht und frage mich, wo denn der eine Prozess vom Montag gebleiben ist? Tja, der Angeklagte hatte überraschend gestanden, wie ich erfuhr. Und daher gab es bei der Kolumbien-Odenwald-Connection schneller ein Urteil als gedacht.

Echo Online: Drogenschmuggler legt Geständnis ab – Mann aus Wald-Michelbach muss für viereinhalb Jahre ins Gefängnis

Außerordentlich geirrt: Kein Millionenplus in Weiterstadt

Verdammt. Da hatte ich den Haushaltentwurf aus Weiterstadt falsch verstanden und das ordenliche Ergebnis mit dem außerordentlichen Ergebnis in einem Artikel zusammengeworfen.

Weiterstadt rechnet für 2015 mit insgesamt rund 56 Millionen Euro Einnahmen und wird rund 53,4 Millionen Euro ausgeben. Das bedeutet ein Plus von rund 2,4 Millionen Euro. Das ist neu, in den vergangenen Jahren wiesen die Weiterstädter Haushaltspläne stets ein Defizit aus

Tja, das war falsch, es zählt das ordentliche Ergebnis. Damit bleibt nur ein Plus von 81.172 Euro, also eine sogenannte „schwarze Null“ wenn man das Gesamtvolumen von 53 Millionen Euro betrachtet.

Unterwegs … ein Zufall

Bei einem Termin in Braunshardt gab es einen sehr schrägen Zufall. Ich traf dort eine Klassenkameradin, mit der ich damals (1978/79) im Gymnasium war.

Ok, das ist nicht ungewöhnlich, wer aus der Gegend nicht wegkommt, trifft immer die gleichen Leute. Aber sie wohnt inzwischen in Frankfurt und war nur zu Besuch. Dass sie aus Weiterstadt war, wusste ich nicht, in der Klasse waren um die drei Dutzend Schüler, damals wusste ich nur nicht wo diese ganzen Orte wie Kranichstein, Messel, Roßdorf oder Worfelden liegen.

Das sehr schräge war: Ich hatte neulich das Klassenfoto von damals angeguckt und auf dem Weg zum Termin (!!) kurz überlegt, dass ich doch mal den einen Kollegen fragen sollte, ob diese Klassenkameradin seine Schwester war/ist. Der Nachname ist nämlich der gleiche und an der Schule hieß auch ein Lehrer so (tatsächlich der Vater des Kollegen).

Schüler aus Darmstadt, Frankreich, Italien und Tschechien im Haus der Geschichte

Eine internationale Schülergruppe recherchierte diese Woche im Staatsarchiv am Karolinenplatz.

Während vor genau 100 Jahren im Ersten Weltkrieg tausendfach gestorben wurde, recherchierten diese Woche Schüler der Edith-Stein-Schule und ihrer Partnerschulen Lycée St. Dominique (Nancy), Liceo Veronica Gambara (Brescia) und Gymnázium třída Kapitána Jaroše (Brünn) im Staatsarchiv zum Krieg.

Unterschriftensammlung in Weiterstadt

Verschlossen und soll abgebaut werden: Das WC am Weiterstädter Marktplatz.

Echo Online: Bürgerinitiative macht sich für Erhalt eines WC am Weiterstädter Marktplatz stark – Rund 500 Unterschriften wurden gesammelt, sie werden nächste Woche dem Bürgermeister übergeben.

Ich glaube, wenn es auch so viele WC-Nutzer gegeben hätte (2012 und 2013 waren insgesamt rund 320), hätte die Stadtverwaltung nicht vorgeschlagen, die automatische Toilette abzubauen.