
Michaelskirche in der Liebfrauenstraße im Martinsviertel.

Kyritzschule.

Michaelskirche in der Liebfrauenstraße im Martinsviertel.

Kyritzschule.
Nicht nur Bessungen hat einen Leuchtturm, auch im Martinsviertel ist einer. Er schmückt den werdenden Kinderspielplatz in der Lichtenbergsstraße gegenüber des „Kinderhauses Mittendrin„. Im November ist wohl die Einweihung. Da Wasser das Thema ist, gibt es zahlreiche Elemente, die daran erinnern. Unter anderem diese Krake. Nur fiel mir da noch was ganz anderes dazu ein …
Der Sommer ist vorbei, der Herbst hat angefangen.

Die Pankratiustraße am 21. September kurz nach 12 Uhr in Richtung Rhönring.
Auf der Tafel zum Bewerten klebte ich am Freitag als einziger meinen Punkt schließlich ganz rechts: „Überflüssig“. Überflüssig wäre jetzt nicht meine Wortwahl in dem Fall, aber das war nunmal der Gegensatz zu „alsolut notwendig“ Wort auf der Tafel, auf der die Teilnehmer ihre Wertungspunkte hinterlassen konnten. Ich habe jetzt auch nichts dagegen, besser als vorher wird es sein, die Planung scheint mir auch gut gemacht, aber ich denke, Darmstadt hat kein Geld über.

Die meisten Teilnehmer im Heiner-Lehr-Zentrum sahen Fahrradstraßen positiv.
Jetzt schon für Radfahrer gut befahrbar
Warum halte ich die Fahrradstraßen nun für nicht notwendig? Ich bin Freitagmittag durch die Pankratiusstraße geradelt – in der Straßenmitte, weil mir kein Auto und kein Radler entgegenkam. Für das Foto stand ich ohne Probleme mitten auf der Straße. Im Mai hatte ich die Wilheminenstraße fotografiert. Da war es schon nicht so einfach, sich mal auf die Straße zu stellen. Lag aber vielleicht an der Uhrzeit, es war nachmittags.

Die Wilheminenstraße soll 2013 zwischen Wilheminenplatz und Gothestraße (rund 700 Meter) Fahrradstraße werden. Das Foto vom Mai 2012 zeigt den Blick nach Norden von der Schader-Stiftung aus.
Aber: Die Pallaswiesenstraße ab und bei der Windmühle
Wo ich aber Bedarf sehe: Ich fuhr am Freitag auch die Pallaswiesenstraße Richtung Weiterstadt. Und da kann man wirklich etwas verbessern, weil es da für das Sicherheitsgefühl der Radfahrer was bringen könnte. Allerdings glaube ich auch, dass die Radewegesanierung und – einrichtung teurer ist als Fahrradstraßen.
Es geht damit los, dass der Radweg auf der Pallaswiesenstraße den Rechtsabbieger kreuzt. Das ist zwar deutlich gekennzeichnet, aber sicher und wohl auf dem Radweg fühle ich mich da überhaupt nicht, da ich den flott rechtsabbiegenden Autofahrern nicht so recht vertrauen mag. Zebrastreifen werden in der Verkehrswirklichkeit ja auch eher als exotische Empfehlung gesehen. Ich habe auch nichts davon, wenn auf meinem Gips dann „Er hatte Vorfahrt“ steht. ;-)

Rechtsabbieger auf die Gräfenhäuser Straße kreuzen den Radweg auf der Pallaswiesenstraße. (Das Foto ist vom 5. Mai 2010, aber die Sitution ist noch immer so.)

Der Radweg in Richtung Weiterstadt endet auf der Pallaswiesenstraße etwas plötzlich und scheint dann Kopfsteinpflaster zu sein.

Wunderhübsch.

Und das war es auch schon wieder mit dem Radweg.

Was soll man da noch groß sagen? Auf dem Bürgersteig weiterfahren ist auch keine Lösung, da parken wieder Autos und es ist nunmal der Bürgersteig.
Siehe auch den Echo-Kommentar von Paul-Herrmann Gruner vom Juni: „Besser große Problem angehen und ganze Lösungen erarbeiten als schöne Randzonensträßchen noch etwas kuscheliger machen.“
Und wenn man gemein sein will, sind die Fahrradstraßen Grüne Symbolpolitik. Nur weiß ich nicht so recht, ob ich die will, denn wir haben da ja schon den Neuen Politikstil.
Eine der Tonnen war eine unserer Papiermülltonnen. Und ich habe ja nur meine Wohnung über den Tonnen. Und daneben stehen Autos.

Vom Brand zerstörte Papiermülltonne.
(PM Polizei) Bislang unbekannte Täter haben am späten Dienstagabend (18.) den Inhalt mehrerer Hausmülltonnen und die Sicherheitsfolie eines Bauzauns in Brand gesetzt. Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr Darmstadt waren im Zeitraum zwischen 21.45 Uhr und 23.35 Uhr an den Brandorten in der Frankfurter Straße, der Viktoria- und Rheinstraße sowie der Kahlerstraße im Einsatz. Eine Fahndung der Polizei verlief bislang noch ohne Erfolg. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt. Teilweise waren die Mülltonnen stark verformt.
Die Nachbarin entdeckte bei uns das Feuer als sie Gelbe Säcke rausstellte, sie rief die Feuerwehr und schüttete eine Wanne Wasser darauf, ein anderer kam mit einem Feuerlöscher. Ich hatte nichts bemerkt, meine Fenster waren zu, so dass ich keinen Rauch roch. Aber als ich das Aggregat vom Löschfahrzeug hörte und durch den Vorhang Blaulichter blinken sah, war mir klar, was passiert war. Denn so richtig überrascht hatte mich das nicht.
Das mit – ich sach‘ mal – „Solidarität mit der Stadt“ ging gestern im Stadtparlament munter weiter. Erst sollte man den Stadtkonzern nicht kritisieren, weil man ihm damit schade, dann sollte man doch bitte mit der Stadtregierung schön solidarisch sein:
Echo online – SPD: Konversion wird versemmelt – Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Hildegard Förster-Heldmann kritisierte sowohl die Opposition als auch das ECHO, das den schleppenden Fortgang der Konversion in Kommentaren bemängelt hatte: Innerhalb der Stadt sollten sich im Konflikt mit der Bima alle Seiten solidarisch mit dem Magistrat verhalten, mahnte sie.
Das gehört wohl zum Neuen Politikstil. Wenn man nicht weiter kommt (wo doch andere Städte mit der Konversion schneller sind), sollen die anderen fein helfen. Wenn es was zu verteilen gibt, ist das natürlich was anderes. Ich erinnere da nur an den Ausschussvorsitz, den man der SPD abnahm, nachdem der Ausschuss umgelabelt worden war. Oder an den Versuch, durch Termin- und Tagesordnungsänderung den HEAG Holding-Aufsichtsrat nach seinen Vorstellungen zu besetzen.

Luftaufnahme vom Luisenplatz einen Tag nach der Brandnacht vom 11. September 1944. Foto: Wikimedia, U.S. Air Force.
Im Brunnen des Bismarckdenkmals hatten sich etwa 50 Menschen gedrängt, um sich vor den Flammen und der Hitze zu schützen. Nur 12 von ihnen lebten am Morgen noch. Der Teer der Straßen brannte, schmolz in der Hitze und wer unachtsam hineintrat, blieb darin stecken. Es gibt einen Augenzeugenbericht, nach dem ein Vater verzweifelt versuchte, seine Tochter, die an dem Teer festklebte, herauszuziehen, während sie langsam starb.
Man kann natürlich alles wie im Woogsviertel hochjazzen. Kann ich auch, aber eigentlich mache ich nur meine Arbeit:
Darmstädter Echo, 5. September 2012: Notbremse bei E-Roller – Energiewende – Entega steigt aus dem E-Schwalbe-Projekt aus – Entwicklung verzögert.
Darmstädter Echo, 8. September 2012: „In jedem Fall Totalverlust“ – Haupt- und Finanzausschuss – Partsch und HSE-Vorstand zum „Schwalbe“-Ausstieg

Das ist natürlich keine E-Schwalbe, sondern eine Simson-Schwalbe wie sie früher gebaut wurde.

Eine Simson-Schwalbe in der Darmstädter Feldbergstraße.
Zum Paulusplatzfest war auch die Pauluskirche und der Turm geöffnet.