Spielemesse Essen

Donnerstag war ich auf der Spiel 2012 in Essen. Da in NRW schon Ferien waren, war die Publikumsmesse schon am Donnerstag voll, erst gegen Nachmittag wurde es etwas leerer.

Erstaunlich fand ich vor allem, dass die Leute auch dann mitten im Gang stehenblieben, wenn neben ihnen ein leerer (eine offene, vom Aussteller nicht bezogene und komplett verwaiste Box) Messestand war.

Jungentag

Gestern war Jungentag in der Kasinohalle. Auch auf dem Programm: Basketball im Rollstuhl. „Wir wollten neue Sachen zeigen, die zum Jungssein dazugehören“, sagte Mitplaner Kai Schuber vom Eberstädter Kinderhaus Paradies.

Jürgen Mißback (mit Ball), Artem Rasnovskyy und Jonas Gill von der Rollstuhl-Basketball-Abteilung des Basketballclub Darmstadt vermittelten ganz praktisch „Rolli-ErFAHRungen“

Echo online: Entspannung auf der Schokoladeninsel – Ferienspiele – 80 Kinder spielen, rätseln und ruhen beim Jungentag in der Kasinohalle

Kelterfest bei den Eberstädter Streuobstwiesen

Schön müssen sie nicht sein, die Äpfel, die zu Most werden, aber gewaschen werden sie schon.

Vor zwei Jahren war ich mal auf einem Grenzgang und sollte anschließend noch zu einem Kelterfest. Da der Grenzgang – mit so gut wie keinen Infos – etwas länger ging, war beim Keltern alles schon gelaufen. Dabei war dort was los gewesen, denn Äpfel werden ja nicht einfach so zu Saft. Über Menschen beim arbeiten schreibt es sich nunmal besser, als über Menschen beim laufen. Dank kompetenter Pressearbeit (danke Sandra) konnte ich aber auch aus dem verlaufenen Markt etwas machen.

Diesen Sonntag war ich nun nur bei einem (anderen) Kelterfest, dem des Eberstädter Streuobstwiesenzentrums. Ok, es war wegen des Regens nicht voll, aber dennoch waren dafür viele Menschen gekommen (ein politischer Vortrag hat weniger Teilnehmer).

Echo online: Das kracht richtig, wenn aus Äpfeln Most wird

Dieser „Obstkuchen“ ist ausgepresste Apfelmaische, die dann aber Trester heißt.

Neuer Politikstil – „Wir werden die Oppositionsparteien ernst nehmen und gute Vorschläge auch annehmen.“

Der neue Politikstil – den man nur selten sieht und der stattdessen als Neuer Politikstil (man beachte die feine Ironie durch die Großschreibung) stattfindet – ist keine Erfindung von mir, an der ich mich abarbeite.

Das Schlagwort war vom OB und der CDU in den Wahlkampf und die Zeit danach eingebracht worden. Dazu gibt es auch ein paar Links:

CDU: Die CDU steht für einen neuen Poli­tikstil in Darmstadt und damit für einen echten Neuanfang.

Echo: Reißer betonte dagegen, einen „ordentlichen, fairen Wahlkampf“ führen zu wollen, er wolle einen „neuen Politikstil in Darmstadt“, der dazu führt, dass der Bürger der Stadt wieder vertraut.

FAZ: Partsch sprach von einer „historischen Veränderung der politischen Verhältnisse“ in Darmstadt, die sich vor allem in einem neuen Politikstil ausdrücken werde.

Echo„: Jochen Partsch: „Der Politikstil der vergangenen Jahre – entweder suchten wir mehr oder weniger verzweifelt nach Mehrheiten, weil man keine stabile Koalition hatte, oder man hatte eine, die sich dann aber abschottete – das muss zu Ende gehen.

(Hervorhebung von mir)

Aus Jochen Partschs Antrittrede: „Wir haben den Mut Fehler einzugestehen.“ (…) „Auch wenn es – wie ich festgestellt habe – bei der CDU kluge Leute gibt, werden wir es nicht alleine schaffen.“

Und jetzt kann man raten, wer wann den Satz gesagt hat, der in der Überschrift steht: Weiterlesen →

Ach ja, der Neue Politikstil – Diesmal beim Arheilger Mühlchen

Eigentlich hofte ich ja, das zumindest die Darmstädter CDU aus eigener Erfahrung auf den harten Oppositionbänken (warum sind die eigentlich hart, die Stühle im Saal sind alle gleich) eine Sache nicht macht – weil sie einfach nur albern ist. Nämlich Politik nach dem Motto: „Gute Idee, leider nicht von uns.“

Aber nein, es wurden die Tugenden der früheren Koalition übernommen (die sich zumindest für die SPD nicht bewährt hatten). Oppositionsanträge – jetzt von der SPD zum Mühlchenerhalt – lässt man auflaufen, weil sie zwar gut (und inhaltsgleich sind) aber eben nicht die eigenen.

Echo online: Rot-grüne Wunden noch nicht verheilt – „Wir lehnen den Antrag natürlich ab, weil diese Dinge sowieso gemacht werden“, verkündete Christopher Sperling (Grüne) und verwies auf Versäumnisse früherer SPD-Bäderdezernenten. „Das ist alles in Arbeit, alles im Fluss, wir werden dem Antrag also natürlich nicht zustimmen“, bekräftigte Karl-Heinz Töns (CDU).

Klar, man lasse sich nicht vorführen, heißt es in solchen Fällen. Das stimmt natürlich, wozu sich vorführen lassen – wenn man sich aufführt, wie … naja …

Aber ich rate denen, die jetzt die Köpfe über die Politik schütteln, trotzdem ihren Themen dran zu bleiben. Denn sonst bleiben nur die übrig, die man da eigentlich nicht haben will.

„Ein Kalender, der plötzlich aufhört und dessen Ende ganz offensichtlich eine Ankunft ankündigt“

Der Astronom Florian Freistetter hat einen sogeannten „Adventskalender“ entdeckt und macht sich so seine Gedanken:

Astrodictum simplex : Die Apokalypse kommt im Advent!: – Der Kalender bot wirklich ein beunruhigendes Bild. Neben den 24 Zahlen war dort ein gemütliches Kinderzimmer abgebildet, das aber von seltsamen, geflügelten Wesen heimgesucht wurde! Soll hier vor einer Gefahr für unsere Kinder gewarnt werden? Bei genauerer Betrachtung zeigte sich, dass jede Kalenderzahl auf einer kleinen Tür gedruckt war, hinter der sich ein Hohlraum befand! In diesen Hohlräumen fand ich seltsame Symbole, deren Bedeutung mir nicht vollkommen klar ist.

Martinsviertler Leuchtturm


Nicht nur Bessungen hat einen Leuchtturm, auch im Martinsviertel ist einer. Er schmückt den werdenden Kinderspielplatz in der Lichtenbergsstraße gegenüber des „Kinderhauses Mittendrin„. Im November ist wohl die Einweihung. Da Wasser das Thema ist, gibt es zahlreiche Elemente, die daran erinnern. Unter anderem diese Krake. Nur fiel mir da noch was ganz anderes dazu ein …