Links: Ärztefortbildung; Ebola in Afrika; Intel Compute Stick

mobilegeeks.de: Intel Compute Stick – Mehr als nur ein TV-Dongle, aber ein bisschen weniger als ein vollwertiger PC – das ist der Intel Compute Stick, der in den HDMI-Eingang eines Fernsehers passt.

Zeit.de: Gekaufte Ärzte – Sieben Pharmafirmen sponsern die eintägige Fortbildung mit insgesamt fast einer Viertel Million Euro. (…) Selbstredend sollen die Vorträge „ausgewogen“ und „produktneutral“ sein (…) Fachärzte müssen (…) Punkte aus zertifizierten Fortbildungen nachweisen. (…) Veranstalter müssen sich meist keine Sorgen machen, dass ihre Fortbildung nicht zertifiziert wird. Die Ärztekammern sind heillos damit überfordert, die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu prüfen.

Science: Ebola’s thin harvest – Voraussichtlich Mitte Januar wird Afrika Ebola-frei sein. Im Verlauf der Epidemie wurden mehrere Medikamente „live“ getestet, viele erwiesen sich aber als unwirksam.

Die letzen beiden Links kamen über den Correctiv-Newsletter

Darmstadtfunde

Extra-Tipp: „Das Smartphone ist mehr Segen als Fluch“ – Ruth Stock-Homburg, Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der TU Darmstadt, erklärt mit einer neuen Studie, dass ständige Erreichbarkeit nicht nur negativ ist.

Wunderweib: Warum es in Darmstadt jetzt einen Sozialen Zaun gibt – Mit Abgrenzung hat der Soziale Zaun in Darmstadt zum Glück gar nichts zu tun. Stattdessen ist er dazu gedacht, bedürftige Menschen mit warmen Kleidern zu versorgen.

Die Wunderweib-Autorin Mirca Waldhecker hat aber auch einen Darmstadt-Bezug, Weiterlesen

Eine persönliche Erinnerung

Ab und an gucken auch andere auf Darmstadt und auch nicht nur beim Fußball:

goingpublic.de: Brain nimmt Anlauf für Börsendebüt – Die in der Nähe von Darmstadt ansässige „Brain“ plant einen Börsengang. Die Firma identifiziert – unter Verwendung unternehmenseigener Technologieplattformen – bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder bioaktive Naturstoffe aus der Biodiversität, um diese industriell bzw. bioökonomisch nutzbar zu machen.

Ich hatte ja mal als Student Weiterlesen

Frankenstein, Atombomben, Ufos

Tatsächlich wird man zu so einer Überschrift verleitet, wenn man sich ein wenig mit dem jetzt erschienenen Walter Scheele-Buch „Burg Frankenstein – eine Zeitreise“ beschäftigt. Darmstadt-Blogger Jörg Heléne hat das Buch des Journalistenkollegen gelesen und ausführlich besprochen. Unter anderem geht es um den Raketenentwickler Wernher von Braun, der an der TH Darmstadt an Wunderwaffen geforscht und 1944 in Nieder-Ramstadt gewesen sein soll.

Fernsehtipp zur Fifa

Zur Fifa war gestern im Schweizer Fernsehen eine Gesprächsrunde – leider ohne Fifa-Sprecher – aber sie gibt einen guten Überblick über den Korruptionssumpf.

Bei den Gesprächpartnern auf dem Podium hätten dem Fifa-Pressesprecher bei „Jauch“ und „Hart aber fair“ seine ganzen Nebelkerzen nichts genutzt.

Jens Weinreich (Sportpolitikjournalist)
Roland Büchel (ehemaliger Fifa-Geschäftspartner)
Guido Tognoni (ehemaliger Fifa-Direktor)
Daniel Jositsch (Schweizer Jura-Professor)

Aber Jens Weinreich ist ein deutscher Experte, wie soll die ARD auf den denn auch kommen?

Die Sendung gibt es in der SRF-Mediathek und sie wird heute abend (3. Juni), 23.55 Uhr in 3sat auch ganz normal gesendet.

Fragen zur Fifa? Ich empfehle Jens Weinreich

Die Fifa? Nun, ich bin da ja kein Experte. Mich persönlich freut ja, dass die Festnahmen am Mittwochmorgen waren. Weil ich Dienstagabend noch einen in einem Gespräch auf die meiner Meinung nach teilweise korrupte Fifa hingewiesen hatte und der andere das abgetan hatte. Da kam der Einschlag genau zum richtigen Zeitpunkt.

Jedenfalls wurde da nicht irgendwer verhaftet, sondern sechs amtierende nationale und internationale Verbandspräsidenten wie Jeffrey Webb, Concacaf-Präsident, Jack Warner, Präsident des karibischen Fußballverbands, Eduardo Li Präsident des costaricanischen Fußballverbandes, Julio Rocha, Präsident des Fußballverbandes von Nicaragua, Rafael Esquivel, Präsident des venezolanischen Fußballverbandes, José Maria Marin, früherer Präsident des brasilianischen Fußballverbandes und Conmebol-Präsident Nicolás Leoz.

Ich empfehle zu dem Thema den Sportpolitikjournalisten Jens Weinreich, der Korruption bei IOC und Fifa seit 20 Jahren bearbeitet und vom Fifa-Kongres für SpOn berichtet hatte.

http://www.jensweinreich.de/

Kein Kommentar zur Fifa? Mich persönlich freut ja, dass die Festnahmen am Mittwoch waren. Weil ich Dienstagabend noch einen in einem gespräch auf die korrupte Fifa hingewiesen hatte und der das abgetan hatte. Da kam der Einschlag genau zum richtigen Zeitpunkt.

Ein Blick auf den Lokalteil

Einen Blick auf den Lokaljournalismus wirft der Kollege Paul-Josef Raue von der Thüringer Allgemeinen (ich hätte vieles zitieren wollen, aber das geht nunmal nicht):

Zu Schnibbens (“Spiegel”) Medien-Tsunami: Lokalzeitungen können überleben – nur wie? – Ich sehe eine ganz andere Gefahr im Lokalen. Wer schaut, was in den Online-Auftritten der Lokalzeitungen geklickt wird, entdeckt vorne durchweg Blaulicht-Geschichten. Der Hase, der überfahren wird, interessiert mehr als der Bericht aus dem Stadtrat. Daran ist nicht der Hase schuld, sondern die Redaktion – die aus dem Stadtrat nicht so aufregend berichtet, nicht tief genug recherchiert und vom Geschichten-Erzählen nur hört, wenn skurrile  Kollegen auf “Storytelling”-Seminare gehen.

Oder dass man in den 80ern stehen geblieben sei, oder manche hofften das noch bis zur Rente heimzuschaukeln …
via Bildblog

Das Fahrradklima in Darmstadt: Erste Plätze sind relativ

Der ADFC hat im Herbst 2014 eine Umfrage zur Fahrradfreundlichkeit in Städten und Gemeinden veranstaltet. Darmstadt schnitt dabei ganz gut ab, wenn man das relative Ergebnis betrachtet.

Carsten hat mal genauer hingeschaut: Nur durchwachsene Ergebnisse. Darmstadt habe sich zwar verbessert, aber andere hessische Kommunen auch.

Deshalb halte ich Rankings immer für schwierig, wenn man sich nicht die ganzen Kriterien kennt. Oder sich dafür die Zeit nehmen kann. Ein Abstieg kann zum Beispiel daran liegen, dass andere besser geworden sind. Ebenso könnten einige Dinge anders gewichtet werden, als beim Ranking zuvor. Oder die Unterschiede sind in einem dichten Feld sehr gering und eigentlich hat sich nichts geändert.

Der Buchhandel und die Geräusche im Bücherdschungel

Der stationäre Buchhandel scheint bei zwei Geräuschen im Bücherdschungel noch nicht richtig hingehört zu haben: Das eine Geräusch rauscht schon länger donnernd zwischen den Regalen, es klingt wie Wasserfälle des Amazonas. Das andere Geräusch klingt wie der Ruf eines kecken Dschungelvogels: E-Book, E-Book!

Im verlinkten Text geht es nur um das erste Geräusch (Amazon) – aber die Wortspiele waren einfach zu verlockend.

Der kleine Berliner Seitenstraße-Verlag stellt fest, dass der Buchhändler Amazon ein besserer Partner ist als manche kleine Buchhandlung.

Was man als kleiner Verlag so alles mit dem Buchhandel erlebt – Die Rollenverteilung im Buchhandel scheint klar: Amazon ist böse, »der kleine Buchladen um die Ecke« hingegen ein Segen. Wirklich? Wir haben mit unseren Büchern andere Erfahrungen gemacht

Unter anderem habe Amazon Seitenstraße-Bücher sofort lieferbar auf Lager und rechne auch schneller ab.

Inzwischen ist die Geschichte, die ich via Phantanews mitbekam, bei der FAZ angekommen.