Und wieder einmal gilt:
Matthew McConaughey hat den Oscar als bester Hauptdarsteller gewonnen. Er spielt in „Dallas Buyers Club“ den tödlich an Aids erkrankten Ron Woodroof.
Und wieder einmal gilt:
Matthew McConaughey hat den Oscar als bester Hauptdarsteller gewonnen. Er spielt in „Dallas Buyers Club“ den tödlich an Aids erkrankten Ron Woodroof.

Der Büchner zugeschriebene Satz auf dem Darmstädter Hauptbahnhof lautet im französischen original “C’est ici sans doute qu’il nous faut quelque courage et quelque grandeur d’âme” und stammt von Robespierre.
Der Satz „Wir alle haben etwas Mut und etwas Seelengröße nötig“ stammt im Original von Maximilien de Robespierre, dem Terror-Befürworter während der der Französischen Revolution. Büchner lässt Robespierre den Satz in seinem Stück „Dantons Tod“ sagen.
Robespierre hatte „C’est ici sans doute qu’il nous faut quelque courage et quelque grandeur d’âme“ im „Discours au sujet de l’arrestation de Danton et de ses complices“ gesagt. Glücklicherweise an einem 31. März vor 219 Jahren, sodass dieses Jubiläum nicht auch noch stattfindet.
Leider ist mein Französisch für weitere Zusammenhänge zu schlecht, laut dem Marburger Büchnerforscher Burghard Dedner forderte Robespierre den aufrechten Gang – zur Guillotine (natürlich von den anderen):
Schwäbisches Tagblatt: Ein Gespräch mit dem Germanisten Burghard Dedner – Es gibt ein schönes Beispiel, wie das bis heute missverstanden wird. Am Darmstädter Bahnhof steht derzeit: "Wir alle haben etwas Mut und etwas Seelengröße nötig." Das steht in "Danton", ist aber Originalton Robespierre, der fordert, man solle aufrechten Ganges zur Guillotine schreiten.
Und in der Frankfurter Rundschau macht Dedner dezent Werbung für die historisch-kritische Georg-Büchner-Ausgabe „Sämtliche Werke und Schriften“ die er mitherausgibt:
FR: „Büchners Handschrift ist kaum zu lesen“ – Wenn am Bahnhof einer großen deutschen Stadt ein Banner aufgehängt wird, auf dem steht: „Wir alle haben etwas Mut und etwas Seelengröße nötig“, dann hätte man bei uns bequem nachlesen können, dass der Satz nicht von Büchner, sondern von Robespierre stammt.

Der Stadtteiljubiläumsverein Arheilgen und der Sponsor Sparkasse besuchten im August 2011 den Bildhauer Detlef Kraft (links) in seiner Werkstatt.
Im letzten Arbeitsschritt wird im Spätsommer die Brunnenfigur auf dem Platz installieren
Den Brunnen hatte der damalige Oberbürgermeister Walter Hoffmann den Arheilgern beim ersten „Neue Wege in Arheilgen“-Baustellenfest zugesagt. Der Platz hinterm „Goldnen Löwen“ sei zu leer, fand der OB damals im Juni 2009 und versprach sich für einen Brunnen einzusetzen.
Der Löwe auf dem Brunnen ist das Ergebnis einer Jury- und Bürgerentscheidung zwischen drei Entwürfen (Löwe, Hexe, weißer Granitblock). Von 500 Bürgern hatten 240 für den Löwen gestimmt.
Bildhauer Detlef Kraft, der 1980 von Berlin über Brauchschweig mit 30 Jahren nach Darmstadt kam, nutzte für die korrekte und wirkungsvolle Löwendarstellung Fotos vom „König der Tiere“ aber auch dessen Knochen. „Ich habe so eine kleine naturkundliche Sammlung“, schildert er. Die Knochen stammten von einem Löwen eines kleinen Wanderzirkus‘ und Kraft jobbte damals in den Semesterferien bei einem Tierpräparator.
Da die MP3-Playersoftware auf meinem Rechner mitzählen kann, ergeben sich ungefähr folgende Top 10 für 2012:
Die Guano Apes sind immer noch vorne, Doro Pesch hat deutlich auf Platz zwei aufgeholt (es gibt aber auch eine neue CD). Dann kommen Adele, Lady Gaga („Poker Face“ finde ich immer noch gut) und (wieder) Katzenjammer. Da reicht mir aber das erste Album, das was ich vom neuen gehört habe ist mir zu poppig. Richtig neu sind James Bond-Theme-Varianten, klar 2012 lief ja auch der neue Bond an, da werde ich doch mal nostalgisch.
Platz 6 belegen Crucified Barbara. Das ist eine schwedische Frauen-Hardrockband; wobei ich da nie weiß wo die Grenzen zwischen Hard Rock, Heavy Metal etc. verlaufen. Nur eines ist klar: Wenn es klingt wie Rauschen im Radio, dann ist es Trash- oder Speedmetal. Dann kommt was klassisches auf Platz 7: Tableaux d’une exposition. 8. Sugababes 9. David Guetta. Wobei das nur zwei Stücke sind: „Gettin‘ over you“ und „Titanium“. (Jaja, von wegen zu poppig …) Platz 10 wurde Blondie, weil ich auf ein Stück gestoßen war, das eigentlich für den 1982er James Bond „In tödlicher Mission“ als Titelmusik vorgesehen war. Naja, und da erinnerte ich mich noch an anderes wie „Atomic“.
Morgen ist Reformationstag und seit inzwischen einigen Jahrzehnten auch Halloween. Die Burg Frankenstein in Nieder-Beerbach bietet sich bei dem Namen für den Gruselfasching ja geradezu an.
Jörg hat was dazu, wie in den fünfziger Jahren US-Reporter anfingen den Frankensteinmythos zu stricken. Und der Eberstädter Geschichtsverein hat auch einiges dazu was die Burg Frankenstein (nicht) mit Mary Shelleys Romandoktor und seinen Monster zu tun hat.
YouTube: Steaks und Bier und Zigaretten
Heute wurde der neue Titelsong zu „Skyfall“ vorgestellt, gesungen von Adele.
Ok, klingt auch wie ein James Bond-Titelsong. Aber es gibt einen ganzen Satz Songs, die nach Bond klingen, nur nicht in den Filmen auftauchen. Das hat zwei Gründe. Die einen sind einfach keine Bond-Titelsongs. Wie Ivy Quainoo – „Do You Like What You See“, Paradise Lost – „Divided“ oder Sugababes – „Beware“ oder Jeanette – „I Feel Love“. Die anderen wurde von den Filmemachern bestellt, aber abgelehnt.
Beispielsweise war „The Juvenile“ von Ace of Base eigentlich für „Goldeneye“ vorgesehen, aber dann nahm man doch Tina Turner und ein anderes Lied – vermutlich, weil sie eher wie Shirley Bassey in „Goldfinger“ klang.
Mehr dazu bei blogbusters.ch: Sound Good – 10 grossartige Bond-Titelsongs, die abgelehnt wurden
Heute vor 50 Jahren lief mit „Dr. No“ der erste Bond-Film an.
Ich hatte mal vor einigen Jahren für die W-Akten/Besserwisserseite (übrigens eine der ersten Sites, die unnützes Wissen sammelte, bevor das „in“ war und andere beim Ausschlachten solcher Sammlungen findiger waren) einiges an Trivia zu den Bond Filmen zusammengetragen, was ich nun gerne hier zum 50. Geburtstag des Bond-Films „Dr. No“ wiederhole.
Es ist teilweise redundant und nicht komplett. Besondern zu „A Quantum of Solace“ wird man nichts finden, da ich den Film so langweilig und schlecht fand, dass ich ihn fast nicht zu Ende geguckt hätte. Entsprechend wenig erwarte ich daher bis auf weiteres von „Skyfall“, Film Nummer 23, der dieses Jahr kommen soll.
Aber nun:
Das 007-Logo, bei dem die Sieben den Griff einer Pistole formt, stammt von Joseph Caroff. Er hatte es schon für den ersten Bond-Film „Dr. No“ entworfen.
Eric Pulford entwarf 1963 das Filmplakat zu „Liebesgrüße aus Moskau“. Er entwarf damit auch die typisch Bondsche Pistolenhaltung (Bonds Gesicht frontal und Pistole schräg über die Wange).
Jeder Bond (außer „Casino Royale“ 2006) fängt mit dem berühmten weißen Punkt an, dann sieht man durch einen Pistolenlauf Bond bis er in Richtung der Zuschauer schießt. Die Idee dazu stammte von Maurice Binder.
Bei den ersten drei Filmen läuft gar nicht Connery vor dem Pistolenlauf. Weiterlesen
Steuervergünstigungen, Sondergesetze und eigene Straßen. Was man meiner Meinung nach eigentlich als feudalistische Relikte verdammen würde, wird die nächsten Wochen umjubelt: Die Dope-Show zu London.
focus.de: Vor Olympia wurden 2012 bereits 107 Athleten positiv auf Dopingmittel getestet.
Ach ja, die Sportjournalisten Grit Hartmann und Jens Weinreich haben etwas zu der vom IOC nicht gewollten Gedenkminute für die Opfer des Anschlags auf die Olympischen Spiele 1972.
A propos Olympia und eigene Gesetze. Ich erinnere mal an die DOSB-Abmahnung gegen das Saftblog, damals 2006: Law.Blog.de: Schneller – höher – teurer: Abmahnen als olympische Disziplin?
Nachtrag:
futurezone.at – Olympisches Komitee verbietet Negativberichte, Olympische Spiele: Mobile Hotspots verboten