Interview mit Walter Hoffmann

Diesen Freitag ist ein Interview mit OB Walter Hoffmann erschienen (Seite 3, PDF ca. 2,6MB) , dass ich und der Herausgeber der Bessunger Neuen Nachrichten/Eberstädter Lokalanzeiger geführt haben. Man sieht, das geht auch in Anzeigenblättchen.

Was mir auffiel: Walter Hoffmann sieht sich mehr als Vermittler zwischen den Positionen in der Stadt und gegenüber der Stadt. Und das führt dann zu Positionswechseln, beispielsweise beim ICE-Anschluss, die einsam und nicht immer nachvollziehbar scheinen.

Was von Tage übrig blieb: Biologie-Hessensiegerin bei „Jugend forscht“ kommt aus Maintal

Die „Jugend forscht“-Hessensiegerin im Fachgebiet Biologie ist 2010 Ann-Kathrin Förster aus Maintal. Die 20-jährige studiert im ersten Semester in Frankfurt Biochemie.

Sie untersuchte wie Musik von Mozart oder vom Rapper Eminem auf das Wachstum menschlicher Hautzellen (HaCaT-Zellen aus einem Heidelberger Labor) in Zellkulturen wirkt. „Ich hatte die Idee schon mit 17“, sagte sie während des Landeswettbewerbs, der Mittwoch und Donnerstag beim Darmstädter Pharma- und Chemieunternehmen Merck stattfand.

Nachdem sie damals ein Labor in der Frankfurter Uniklinik gefunden hatte, wo sie mit Zellkulturen arbeiten konnte, musste sie aber erst einmal warten: Sie durfte erst ab 18 im Labor arbeiten.

„Mein Prof hatte mir immer freie Hand gelassen“, schildert sie die Betreuung durch August Bernd im Zentrum der Dermatologie und Venerologie. Erst später habe er nachgefragt und so auf Wege und Ansätze hingewiesen.

„Eine reine Beschallung mit Mozart oder Eminem führte zu keinen nachweisbaren Effekt“, ist Försters Ergebnis. Bei abwechselnder Beschallung jedoch proliferieren (reifen) die Zellen schneller und auch der Stoffwechsel steigt. Aus Publikationen ist bekannt, dass bei mechanischen Dehnungsreizen Adhäsionsmoleküle (mit denen die Zellen anhaften) als Rezeptoren fungieren und schließlich zu einer gesteigerten Zellproliferation führen.

Die Studentin geht davon aus, dass die leichten Erschütterungen durch die Bässe bei Eminem und die dazwischen liegenden Ruhephasen entscheidend sind. Denn eine einheitliche Beschallung mit Mozart oder Eminem hatte keinen Effekt. Ann-Kathrin Förster vermutet, dass ein Wechel zwischen Stille und Eminem ähnlich wirkt und Mozartklänge wie Ruhepausen wirken.

Auch ein Hinweis darauf, dass die leichte mechanische Erschütterung wichtig ist, ist dass die Zellen nur dann besser wachsen, wenn die Lautsprecher und die Zellkulturflaschen über ein Blech in Kontakt stehen, zählt die Studentin ihre Ergebnisse auf. Auch der dünnere Boden in den Flaschen ist wichtig, in dickeren Petrischalen wuchsen die Zellen nicht besser.

Die zwei Tage in Darmstadt waren für Förster atmosphärisch gelungen. „Das ist ja kein echter Wettbewerb, es geht ja um den Austausch untereinander.“ Für ihre Arbeit nimmt sie „1000 neue Ideen“ mit, meinte sie, unter anderem Pflanzenkeime zu beschallen.

Studierende dürfen bei „Jugend forscht“ noch teilnehmen, wenn sie in ihrem ersten Studienjahr und nicht älter als 21 Jahre sind.

Alle Landessieger der anderen Fachgebiete stehen beim Sponsor merck.de. (Wer sich wundert, warum nur die Bio-Preisträgerin hier auftaucht: Ich habe vor zehn Jahren – doch schon so lange her – in Zellbiologie promoviert und etwas darüber schreiben mache ich ja ganz gern – jedenfalls lieber als Labor zu stehen.

A propos Mozart-Effekt
Der Mozart-Effekt (Mozartmusik verbessert angeblich bei Kindern die Gehirnleistung), der auch bei diesem Experiment im Hintergund stand, steht allerdings auf wackeligen experimentellen Beinen, da nur eine Arbeit diesen belegt, wie auch Ann-Kathrin Förster festgestellt hat. Spätere Untersuchen (auch diese) sehen Effekte durch Musik, aber nicht speziell durch Mozart.

Eine BMBF-Studie legt nahe, dass die Effekte sekundär sind:

Das eigene Musizieren steigert nach den Erkenntnissen der Forscherinnen und Forscher die Intelligenz – wenn auch nur leicht. Der Konsum von Musik dagegen macht nicht wirklich schlauer. Ein indirekter Effekt kann allerdings dennoch bei den Hausaufgaben helfen: Der Musikgenuss hebt die Stimmung – und damit auch, zumindest kurzfristig, die Leistungsbereitschaft. […] Musik, die Freude macht [nicht nur Mozart], fördert die Leistungsbereitschaft; Klänge, die weniger Spaß bereiten, sollte man beim Lernen – wie auch überhaupt – lieber meiden.

Nachfragen ändert was: FDP zum Darmstädter ICE-Anschluss

Bisher galt ja in Sachen ICE-Anschluss bei CDU, FDP, Grünen und SPD: Trasse über den Hauptbahnhof. Auch wenn das OB Walter Hoffmann (nebenbei noch SPD-Mitglied) etwas anderes vorschlägt.

In einer „Vorhang auf“-ICE-Geschichte (S. 14, Märzausgabe) fragte ich sicherheitshalber die Parteipositionen nochmal ab und da sagte mir Leif Blum, Darmstädter FDP-Chef in Partei und Parlament, dass ein ICE-Anschluss im Hauptbahnhof kein Wert an sich sei. Aha.

Eine tagesaktuelle Online-Nachrichten-Kauf-Verkaufs-Party-Kultur-Familien-Mitmach-Community kommt in die Stadt …

Da mach‘ ich seit 2005 im Lokalen rum und suche jedes Blog mit Darmstadt oder Darmstädter Stadtteilen im Namen und bekomme trotzdem nix mit. Aber jetzt hat das Gerücht was ich erstmals beim SKV Rot-Weiß hörte, auch eine URL: heinertown.de

Ab April bekommt Darmstadt damit die laut Herausgebern erste Online-Tageszeitungs-Community Deutschlands – für 4,99 Euro Mitgliedsbeitrag pro Monat.

„Heinertown“ ist schonmal ein geschickter Name, weil er das URL-Umlautproblem bei „Darmstädter Wieauchimmerblog“ löst.

Ab April kommt dann der journalistische Dreisatz:
Stufe 1: Super Sache, das beste seit geschnitten Brot.
Stufe 2: Doch nicht wie geschnitten Brot.
Stufe 3: Haben wir schon immer gewusst.

Mal kein Pferd auf dem Flur – Karnevalsberichte im Lokalteil

Blogger Thomas Trappe bietet eine Mustervorlage für einen Artikel über eine Karnevalssitzung an. Zugegeben, manchmal bis oft ist man an Bratwurstjournalismus mit Narrenkappe nah dran, und die Versuchung fürs nächste Jahr Textbausteine zu erstellen ist wirklich groß. Aber ich hatte das auch schon anders angepackt. Man hat ja auch einen eigenen Anspruch, weil man nach ein paar Sitzungen dazugelernt hat und nicht immer das gleiche abliefern will – so ganz frei von Selbstwahrnehmung ist man schließlich auch im Lokalen nicht.

Männerballett in Variationen – bis zum Striptease
KC Eiche: Damensitzung unter dem Motto „Einmal um die ganze Welt“ – Bewusster Verzicht auf Büttenreden.

Mit den Worten „Same procedure as every year“, bekommt Tontechniker Bernd Rohr vor der KC-Eiche-Damensitzung eine weitere Musik-CD in die Hand gedrückt. Das Männerballett vom Griesheimer CVS St. Stephan ist wie jedes Jahr bei der Sitzung des Karnevalsclub Eiche in der Heimstättensiedlung mit dabei. Der Abend steht unter dem Motto „Einmal um die ganze Welt“, aber tatsächlich ist es Männerballett in Variationen – von Männern in Frauenkleidern über Akrobatik bis zum Striptease. Kein Platz im Programm ist für Protokoller oder Büttenreden reserviert.

Nachdem „Calypso Sun“ aus Oberwalgern mit ihren Versionen von Udo-Jürgens-Schlagern die Sitzung eröffnet haben, überschlagen sich die Männer auf der Bühne. Die vierzehn Jungs von „Flying Energy“ aus Weiterstadt wirbeln in roten Rennfahreranzügen zu „Gib Gas, ich will Spaß“ über die Bühne, die ersten Zuschauerinnen stehen schon auf den Bänken und klatschen begeistert mit.

Susanne Röhrich, Heike Binder und Erika Märzendorfer besuchen den KCE seit Jahren. „Wir werden sehen, wie lange die Schminke hält“, sagen sie über ihre Maskierung. Sie finden den Abend „superspitze“. Ganz Lokalpatriotinnen, loben sie die „Marsch Mellows“ und „Zu Schee“-Auftritte. Das KCE-Trommlercorps und das KCE-Männerballett feiern in diesen Jahr ihr elftes Jubiläum.

Bei den „Mühlbachräubern“ aus Schneppenhausen, die als tanzende Polizisten Räder schlagen, fallen in der Zugabe die Hemden und die Hosen. Und als die Truppe in knappen Shorts ihre Gummiknüppel schwingt, kocht die Stimmung im Saal.

Milena Schreiber ist „etwas enttäuscht“. Sie und ihre Freundin Traudel Luley vermissen die Büttenreden. „Lachen übers Alltagsgeschäft und Politik gehören auch dazu“, finden die beiden als Touristinnen verkleideten Büttelbornerinnen.

René Krieger, Pressewart vom Karnevalsclub Eiche erklärt: „Büttenreden bei der Eiche-Damensitzung kann man vergessen. Die wollen nur Party machen.“ Das Publikum habe den Rednern einfach nicht zugehört und geschwätzt, deswegen habe man auf die Reden verzichtet. Cowgirl Katrin Bozenhard aus Rüsselsheim und Chinesin Karina Müller aus Bischofsheim finden das richtig. „Geil, keine langweiligen Vorträge. Stimmung pur.“

Und so geht der Abend weiter mit johlenden Zuschauerinnen, die von den Bänken nicht mehr runterkommen. Auch die beiden Damen aus Büttelborn gehören dazu.

In der Schlussnummer der Sitzung geht es noch mal richtig zur Sache. Nach der Frage „Are you ready for this?“ fliegen unter krachenden Donnerschlägen – und Jubel aus dem Publikum – die Mäntel der „Top Guns“-Showtänzer in die Ecke und legen muskulöse Oberkörper frei. Und nicht nur die.

Mit jedem fallenden Kleidungsstück beantworten die Tänzer die „Was steckt darunter“-Frage immer mehr, auch wenn sie den Damen die letzten Details mit US-Flaggen vorenthalten. (erschienen am 16.02.2009 im Darmstädter Echo)

Spitzentaktzeiten im ÖPNV

30.000 Euro für eine Werbekampagne, damit die Menschen mehr mit Bus und Bahn fahren. Das mus doch was bringen. Bei solchen Hammerangeboten wie diesem, frage ich mich echt, warum diese 30.000 Euro verpuffen werden:

Dieser zusammengestauchter Screenshot zeigt exemplarisch, wie hervorragend die ÖPNV-Verbindungen abends von Gräfenhausen aus sind.

Alle Stunde ein Bus ist ja echt super. Genial. Und Fahrzeiten von über einer Stunde, da hat man doch was für seine zwei Euro. Soviel dunkle Ortschaften und Landstraßen sind nämlich echt selten. Und damit das nicht zum Gewohnheitsgut wird fährt der Bus irgendwann nur noch alle 90 Minuten – oder so. Taktwechsel erhalten nämlich die Spannung.

Nachtrag: Ach ja, was auch die Spannung erhält ist, einen Bus ausfallen zu lassen. Das war die Sondereinlage am vergangenen Sonntag (14.2.2010) , als ich und zahlreiche andere zum AEWG-Umzug nach Gräfenhausen wollten. Ok, Karneval, aber etwas, was die Busse füllt – was ein privatwirtschaftliches Unternehmen doch interessieren könnte. Der 5515er-Bus, der um 11.51 Uhr an der Pallaswiesenstraße abfahren sollte, kam einfach nicht. Und die RMV-Mobilitätszentrale konnte mir auch nicht weiterhelfen, weil sie die Leitstelle des Busunternehmens nicht erreichte. Und der Busfahrer des um 12.51 Uhr kommenden Busses, wusste nichts von einem Ausfall auf der Linie – soviel also zur Kundeninformation. Die Busse, die pünktlich eine Stunde später kamen (ein 751er und ein 5515er) waren dann voll. Der 751er war so narrenvoll, dass er gar nicht mehr anhielt und gleich durchfuhr.

Nachtrag II: Inzwischen wurde mir mitgeteilt, dass er Bus ausgefallen war, weil die Heizung kaputt war.

Wer Schnee räumt und wer nicht


Links ein Bürgersteig, rechts die Straße. Per Satzung kann die Stadt die Gehwegräumung den Vermietern und Hausbesitzern aufs Auge drücken und die geben es weiter an Mieter oder Räumdienste.

Für ihre Straßen hat die Stadt sich eingeräumt, dass sie die in Prioritätsklassen einteilen darf. Und dann wird halt nach Priorität geräumt. Für die Gehsteige gilt diese Priorität natürlich nicht. Man darf auch kein Schild aufstellen – wie die Stadt im Herrngarten – wo verkündet wird, dass dort jnicht geräumt wird.

Nichts gegen eine Räumpflicht. Ich habe nur was gegen selbstgerechte Regelungen, bei denen der Bürger der Dumme ist.

Armageddons Vorboten – Einschläge auf den Straßen – Stadtverordneten sollen Mittel stellen

Wer erinnert sich noch an den Bruce Willis-Film „Armageddon“ von 1998? Da kündigten viele kleine Meteoriten den Einschlag einen Riesenteils an. Sowas droht uns jetzt wohl auch – wenn man die Krater auf den inzwischen wieder schnee- und eisfreien Straßen so sieht und nicht an so was unspektakuläres wie „Schlaglöcher“ (gähn) glauben will.

Die Stadt ist jedenfalls dabei die Löcher zu flicken:

Straßenschäden erfordern schnelle Maßnahmen vor allem für die Landgraf-Georg-Straße – Auch in weiteren Straßen im Stadtgebiet muss zügig saniert werden

Heute, Freitag (5.) wurde am Vormittag mit ersten Straßensanierungsarbeiten begonnen. Witterungsbedingt können im ersten Schritt nur die gröbsten Schäden saniert werden.

Nachdem in den vergangenen Tagen die Temperaturen wieder angestiegen sind, hat das städtische Straßenverkehrs- und Tiefbauamt gestern umfangreiche Schadensbegutachtungen auf der Landgraf-Georg-Straße, auf dem Fiedlerweg, der Erbacher Straße und der Bleichstraße vorgenommen. Besonders auf der Landgraf-Georg-Straße wurden beträchtliche Schäden deutlich.

Um die Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, wurden daher in der Landgraf-Georg-Straße zwischen Fiedlerweg und Pützerstraße Hinweisschilder auf Straßenschäden aufgestellt. Gleichzeitig wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h angeordnet.

Auch in weiteren Straßen im Stadtgebiet muss zügig saniert werden, kündigte Darmstadts Bau- und Verkehrsdezernent, Stadtrat Dieter Wenzel, vor Ort an: „Die Stadt Darmstadt ist sich der enormen Straßenschäden bewusst. Die Stadtverordneten sind nun gefordert, die notwendigen Finanzmittel bereit zu stellen!“

Beim letzten Satz frage ich mich nur was das in Zeiten ohne Haushalt bringt. Der Kämmerer hatte den Etat für 2010 ja zurückgezogen, weil das RP wegen 50 Millionen Euro Defizit mit Ablehnung drohte. Der 2010er Haushalt soll nun im Mai fertig sein.

Zur Zeit können die Stadtverordneten neue haushaltswirksame Projekte beschließen wie sie lustig sind, der Magistrat darf sie ohne Haushalt nicht umsetzen. Das einzige was weiter fließt, ist Geld, dass die Stadt aufgrund von laufenden Verträgen auszahlen muss. Das hatte jedenfalls Kämmer und Bürgermeister Glenz den Grünen auf eine kleine Anfrage geantwortet, als die wissen wollten, was ohne Haushalt so geht.

„Die Stadtverordnetenversammlung kann Vorhaben beschließen, die mit weiteren finanziellen Verpflichtungen verbunden sind. Die Umsetzung dieser Beschlüsse ist aber erst möglich, wenn diese in einem von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Haushaltsplan etatisiert sind und
dieser durch die Aufsichtsbehörde genehmigt ist. Ohne einen in Kraft getretenen Haushaltsplan können für neue Vorhaben keine Verpflichtungen eingegangen werden.“

Darmstadt erinnert an die Regeln für den Winterdienst

(Pressemitteilung) Wegen der anhaltenden Winterwitterung und nach einer ganzen Reihe von Anfragen weist die Stadt Darmstadt darauf hin, dass die Schnee- und Eisbeseitigung auf den Gehwegen Sache der Anlieger der jeweiligen Grundstücke ist.

Wunderbar. Nur die Stadt selbst, die scheint sich davon ausnehmen zu können. Oder wie soll ich sonst solche Schilder, wie die im Herrngarten, verstehen:

Die Stadt kann sich im Herrngarten von der Räumpflicht befreien.

Für Normalbürger jedenfalls gilt:

Befestigte und unbefestigte Gehsteige sind zwischen 7 Uhr und 21 Uhr in der meist begangenen Fläche auf einen Meter Breite von Schnee und Eis frei zu halten. Fußsteige mit starkem Verkehr und Fußgängerstraßen müssen auf zwei Meter Breite freigehalten werden.

Und nebenbei bitte mal eben die Quadratur des Kreises:

Salzstreuung darf nur bei Glatteis oder Eisregen erfolgen. Gleiches gilt für andere Streustoffe, die chemische Auftaumittel wie Harnstoffe, Ammonium-Salze, Phosphate oder Stoffe vergleichbarer Art enthalten.

Abstumpfende Streustoffe wie Splitt oder Sand sollten lediglich in den notwendigen Mengen zum Bestreuen von Schneerückständen verwendet werden, da sie sonst die Geh-, Fahrrad- und Überwege sowie die Kanäle verschmutzen.

Aber wenn’s einen hinlegt, haften die Grundstücksanlieger, die im Zweifelsfall mal doch besser Salz und tonneweise Split gestreut hätten. Schon klar.

Darmstädter Bus- und Bahnfahrer streiken heute

HR-Online – bei der Heag Mobilo steht bislang (8.29 Uhr) nichts dazu – meldet, dass die Beschäftigten der HEAG mobiBus ganztägig warnstreiken und die Straßenbahnfahrer aus Solidarität mitmachen. Der RMV ergänzt, dass der AIRLiner nicht zum Frankfurter Flughafen fährt.

Und der RMV erhöht jeden Dezember seine Tarife und Stadt sowie Landkreis werben mit einer 30.000 Euro-Kampagne auf „charmante und ansprechende Weise für den öffentlichen Nahverkehr im Dadina-Gebiet“ (Landrat Klaus-Peter Schellhaas und stellvertretender Dadina-Vorstandsvorsitzender).

Update, Heag Mobilo hat was organisiert: Ersatzverkehr auf den Achsen Hauptbahnhof – Luisenplatz – Kranichstein sowie Schloss noch bis 21 Uhr