Neulich beim Pub-Quiz ging es um: „Wer hat am 24. Dezember Namenstag?“ Wir kamen nicht drauf, die Antwort kann man sich aber gut merken: Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Wicki Weißwas & sein nutzloses Wissen
Wicki Weißwas: Ratten und Aspirin
Gefunden bei zeit.de:
Aspirin löst bei Ratten Haut- und Augenreizungen aus, führt zu Missbildungen im ungeborenen Tier, und an der Höchstdosis, die beim Menschen eingesetzt wird, stirbt die Hälfte aller getesteten Ratten.
Wicki Weißwas: David Bowies Augen
Wicki Weißwas: Ärmelloser Mantel
Neulich beim Pub-Quiz ging um: „Wie heißt ein Mantel öhne Ärmel?“ Wir kamen auf „Poncho„, was auch als die richtige Antwort galt. Aber es gibt noch andere Mäntel ohne Ärmel, wie ich jetzt feststellte. Den einen – besser seinen Träger – kennt jeder: Weiterlesen
Nice to know: 007 hat die Lizenz zum Tröten
James Bond hat übrigens bald Geburtstag. Ian Fleming hatte den Geburtstag auf den 11.11.1920 festgelegt. Da ist bei uns in Deutschland Karnevalsbeginn, Bond hat also die Lizenz zum Tröten.
Nice to know 006 – Rowan Atkinson
Mr. Bean – also sein Darsteller Rowan Atkinson – war bei einem Bond-Film dabei. In dem „Feuerball“-Remake „Sag niemals nie“ (1983) spielt er den den britischen Konsulatsangestellten Nigel Small-Fawcett, der mit Bond Kontakt in Nassau auf den Bahamas aufnimmt.
Nice to know 005 – Ernst Stavro Blofeld
Der Bondschurke Ernst Stavro Blofeld kommt ab den sechziger Jahren nicht mehr in den Bondfilmen vor, weil es Rechteprobleme mit Kevin McClory gab, der damals zusammen mit Ian Fleming die Ideen für den Film “Feuerball” und die Figur des Superschurken entwickelt hatte.
Deswegen hat der glatzköpfige Rollstuhlfahrer mit Katze aus der Anfangssequenz von „In tödlicher Mission“ (1981) auch keinen Namen. Allerdings hat der Habitus für Bondkenner was ikonographisches, weswegen das auch ohne Namen funktionierte.
„In tödlicher Mission“ wird der Zuschauer übrigens auch erstmals bei einem Hauptcharakter auf die falsche Fährte geführt. Bonds Kontaktmann Kristatos stellt sich gegen Ende als der Verräter heraus. Wer die flemingsche Kurzgeschichte kannte, wusste es aber auch schon.
Bei „Spectre“ (2015) gibt es mit Blofeld aber kein rechtlichen Namensprobleme mehr, Kevin McClory war 2006 gestorben. Bei „Sag‘ niemals nie“ gab es aber einen Blofeld (Max von Sydow), weil es ein Kevin McClory-Film war.
Nice to know 004 – „Man lebt nur zweimal“
Die Bond-Filme basieren ja auf Ian Flemings Romanen mit der Figur James Bond. Die ersten vier Filme orientieren sich noch an den Büchern, aber ab „Man lebt nur zweimal“ (1967) wichen die Filmproduzenten deutlich von den Vorlagen ab. Und ab „Lizenz zum Töten“ (1989) wurden auch Titel verwendet, die keine der Fleming-Bücher oder -Geschichten waren.
Da die Handlung im Roman „Man lebt nur zweimal“ nicht besonders filmreif schien (Blofeld residiert in einem japanischen Schloss mit Giftpflanzengarten*) und die vorhandenen tatsächlichen Settings nicht passten, wurde die Handlung komplett neu geschrieben. Zuvor war das Filmteam in ganz Japan unterwegs gewesen, um Orte wie im Buch zu finden.
Drehbuchautor war Roald Dahl, der unter anderem die damals populären makabren Kurzgeschichten der „Küsschen, Küsschen“-Reihe geschrieben hatte.
Der Plot von „Man lebt nur zweimal“ wird übrigens auch bei „Der Spion der mich liebte“ verwendet, der Film von 1977 mit Roger Moore als Bond ist also ein Remake.
Bei „Man lebt nur zweimal“ werden Raumkapseln mit einer kapselschluckenden Raumfähre entführt und der Endkampf findet mit der Unterstützung von einigen japanischen Ninjas in Blofelds vulkanischen Weltraumbahnhof statt.
Bei „Der Spion der mich liebte“ werden Atom-U-Boote von einem U-Boote-schluckenden Riesentanker der Reederei Stromberg entführt und der Endkampf findet mit der Unterstützung von den befreiten U-Bootbesatzungen in Strombergs Riesentanker statt.
* Nachtrag 3.11.2021: Der Giftpflanzengarten hat es doch in einen Film geschafft, er kommt in „No Time to Die“ vor. Und auch auf einer Insel bei Japan.
Nice to know 003
„Goldfinger“ Gerd Fröbe wird im Original von Michael Collins synchronisiert.
Aber nicht nur Gerd Fröbe wurde bei Bond auf Englisch synchronisiert. Oft passten den Machern auch nicht die Originalstimmen diverser Darstellerinnen. Nikki van der Zyl war die englische Stimme für zehn Bond-Girls, angefangen bei Ursula Andress in „Dr. No“ über Shirley Eaton (die vergoldetete Frau bei „Goldfinger“) bis zu Claudine Auger (weibliche Hauptrolle in „Feuerball“) und Mie Hama („Man lebt nur zweimal“). Nikki van der Zyl war auch Fröbes Sprachlehrerin für Englisch.
Bei „Goldfinger“ waren die Drehbuchschreiber übrigens logischer als das Buch. Im Buch will Goldfinger Fort Knox ausrauben. Im Film rechnet Bond aus, dass das mit dem schweren Gold zu lange dauert. Weswegen Goldfinger das Gold in Fort Knox durch eine schmutzige Bombe dem Markt entziehen will, damit sein Gold wertvoller wird.
Auric Goldfinger hat den besten Schurkensatz wie ich finde:
Movieclips auf Youtube: I Expect you To Die
Bond: „Erwarten Sie, dass ich rede?“ Goldfinger: „Nein, Mr. Bond, ich erwarte, dass Sie sterben.“
Nice to know 002
In Dr. No’s Appartment („Dr. No“, 1962) entdeckt James Bond ein Gemälde; Goyas Portrait des Herzogs von Wellington.
Damals war das eine Anspielung, denn das Gemälde war 1961 aus der Londoner National Gallery gestohlen worden.