Zeitreise und Déjà-vu: T-Time-Theater probt neues Stück für Anfang November

Das T-Time-Theater der evangelischen Gemeinde probt momentan für zwei Aufführungswochenenden im November die Komödie „Abgedreht in Hollywood“, die in den 50er Jahren spielt.

orene Lambert (Agneta Schwinn) gibt die Diva bei Produzent Teddy Nowak (Frank Kuchel) sowie Regisseur und Womanizer Peter Alan Smith (Holger Heyn).

„Abgedreht in Hollywood“ hatte die Truppe Ende der 90er Jahre unter einem anderen Titel aufgeführt, für das Remake wurde das Stück überarbeitet. Es wird im Marga-Meusel-Haus an den ersten zwei November-Wochenenden gegeben. Die Vorstellungen an den Freitagen (6. und 13.) sowie Samstagen (7. und 14.) beginnen jeweils um 19.30 Uhr, die Sonntagsvorstellungen (8. und 15.) jeweils um 18 Uhr. Kartenvorverkauf ist im evangelischen Gemeindebüro, Darmstädter Straße 17a, Telefon 06150-18 76 32.

Noch geht alles gut mit dem beiden Stars Lorene Lambert und Lawrence G. Paul in der Balkonszene (Agneta Schwinn und Lutz Rentel).

Schwarzes Pedelec für roten Bürgermeister

„Wir wollen das Fahrrad für die kurzen Dienstwege“, erklärten Ralf Möller und Jürgen Merlau von der städtischen Abteilung für Wirtschaftsförderung. „Es wird für jeden in der Verwaltung unbürokratisch zur Verfügung stehen“, sagte Möller. Man prüfe wie das dann ankomme und ob noch weitere Pedelecs sinnvoll seien.

Ein Dienst-Pedelec komme aber nicht nur deswegen in die kommunale Fahrzeugflotte, weil sie selber viel Rad fahren, versicherten der Bürgermeister und sein Wirtschaftsförderer. Vor der Anschaffung stand eine Mitarbeiter-Umfrage, die Akzeptanz für ein Pedelec ergab. „Und es ist deutlich günstiger als ein weiterer Dienstwagen“, so Möller.

Das „Stadtrad“ ist ein Modell mit Mittelmotor. Weiterlesen

Stolpersteine in Gräfenhausen gesetzt

Echo Online: Mit der Geschichte umgehen

(PM Stadt Weiterstadt) Zur Erinnerung an hiesige Opfer des Nationalsozialismus verlegte der Künstler Gunter Demnig am 16. Oktober Stolpersteine in Gräfenhausen zur Erinnerung an die jüdische Familie May, die Familie Volz und die jüdische Familie Mannheimer.

Wer das Weiterstädter Stolpersteine-Projekt unterstützen und spenden möchte, kann sich an das Stadtarchiv wenden. (Tel. 06150/4001207, maxi-jennifer.braun@weiterstadt.de).

Feuerwehr baut „Kastenwagen“

Der neue „Kastenwagen“ der Feuerwehr Schneppenhausen zur Kerb 2015.

Für das „Fahrzeug“ (zirka 4,5 Meter breit, 4,5 Meter hoch und 9,5 Meter lang) wurden 1100 Bierkästen verbaut, pro Schicht um die 100 Kästen, die mit insgesamt 8000 Kabelbindern fixiert wurden. Die Kästen stammen von der geschlossenen Miltenberger Brauerei „Kalt-Loch-Bräu“ die es von 1580 bis 2010 gab.

Echo online: Schneppenhausen feiert mit großen Umzug

Open-Air-Filmfest Weiterstadt

Das Weiterstädter Open-Air-Filmfest ist auf einer Lichtung am Rande des Braunshardter Tännchens.

Auch 15 Minuten lange Filme können ganze Geschichten erzählen. Ich muss zugeben, da habe ich das Genre Kurzfilm unterschätzt. Dabei kommen ganz viele Kurzfilme im TV – nur werden die Serienepisoden von „The Big Bang Theory“, „Two Broke Girls“ oder „How I met your mother“ so nicht genannt.

Kurzfilme sind auch nicht nur „l’art pour l’art“, was ich auch befürchtet hatte. Sie können lustig sein. Was das Weiterstädter Open Air-Filmfest (eigentlich jedes Jahr) zeigt. Nur war ich dort meistens zum arbeiten und dann habe ich keinen Blick für die Filme.

Wie beispielsweise für den von der Freundschaft zwischen einem Reh und einem Hasen im süßen Trickfilm „Rabbit and Deer“. Zunächst leben und lachen die Figuren in einer flachen Welt gezeichnet auf Papier, bis das Reh die dritte Dimension entdeckt und eine 3D-Animation wird. Aber wahre Freundschaft überwindet eben ganze Dimensionen.

Auch gut kam das Porträt des Bombenentschärfers Herman Heimlich (gespielt von Gustav Peter Wöhler), der plötzliche keine Angst mehr kennt. Wöhler war für Regisseur Michael Binz die Idealbesetzung, so dass er neun Monate wartete bis Wöhler Zeit hatte, erzählte Piet Fuchs, einer der Darsteller, nach dem Film.

Der Film ist die Abschlussarbeit des Regisseurs an der Kölner Kunsthochschule für Medien. Binz schafft es in der Komödie die skurrilsten Phobien, die es tatsächlich gibt, lustig vorzustellen ohne belehrend zu wirken. Anke Engelke spielte eine Ärztin. „Sie ist Dozentin an der Kunsthochschule und wollte dann natürlich gleich mitspielen“, erklärte Piet Fuchs, wie es zu einer prominenten Darstellerin kam. Und einen – wenn auch zweifelhaften – kulinarischen Tipp gab es auch noch, Hermans Lieblingskantinengericht ist „Schnitzeltorte“ (und das ist genau das, wonach es klingt).

Am Samstag wurde auch die Super-8-Tradition gepflegt (Das Filmfest begann 1977 vor allem mit Super-8) und verschiedene Filmemacher buhlten mit echten Super-8-Filmen um den Weiterstädter Filmhirsch, den das Publikum vergibt. Da waren einige Werke teilweise dann doch sehr äh … ambitioniert, aber auch dokumentarisch wie der Film über den tatsächlichen Werwolfwanderweg bei Bedburg (zwischen Düsseldorf und Köln) oder lustig wie der Trailer zum fiktiven Trash-Film über den Superhelden „Super-Pelle“ (halb Mensch, halb Wurst) von Manuel Francescon und Michael Sommermeyer. Letzterer gewann auch den Filmhirsch.

Schirme prägten den verregneten Freitagabend.“ width=“670″ height=“446″ /> Schirme prägten den verregneten Freitagabend.

Leider hatte es auch heftig geregnet, am Freitag sah das so aus, was doch so einige – auch mich – schnell den Rückzug antreten ließ, denn Dauerregen macht auch unter kostenlosen Capes keinen Spaß.

Am Freitagabend regnete es auf dem FIlmfest ziemlich heftig. Im Projektorstrahl sieht man den Regen.

Echo Online:
Filmfest in Weiterstadt lockt wieder viele hundert Besucher ans Braunshardter Tännchen

Festival zeigt die Tücken des Experimentalfilms

Filmfest Weiterstadt: Alles bereit für die große Leinwand

Jazz im Foyer

Wilson de Oliveira im Foyer des Bürgerzentrums Weiterstadt.

Die „Frankfurt Jazz Connection“ spielte am Sonntag im Weiterstädter Bürgerzentrum. Wilson de Oliveira an der Klarinette, Thilo Wagner am E-Piano, Bassist Jean-Philippe Wadle und Drummer Thomas Cremer.

Echo online: Verbeugung vor Benny Goodman

Die „Frankfurt Jazz Connection“ wurde 2006 neu formiert. Ihre Musiker sind Profis und spielen noch in anderen Gruppen. Wilson de Oliveira leitet die „Frankfurter Jazz Big Band“ oder ist mit seiner „Wilson de Oliveira Combo“ unterwegs. Unter anderem war er bis 2005 Saxophonsolist in der HR-Big Band. Der 69 Jahre alte Bandleader stammt aus Uruguay, er ist Hochschuldozent und Komponist.
Thomas Cremer (Hessischer Jazzpreis 2012) aus Frankfurt spielt auch im „Frankfurt Jazz Trio“ und der „Frankfurt Jazz Bigband“. Er ist unter anderem auch Dozent bei den Landesjugendjazzorchestern Baden-Württemberg, Hessen und Saarland

Bei der „Frankfurt Jazz Bigband“ ist auch Pianist Thilo Wagner (aus Stuttgart) dabei. Er ist unter anderem festes Mitglied des „Emil Mangelsdorff Quartetts“ oder im „Bassface Swing Trio“. Wo er auch mit Mainzer Bassist Jean-Philippe Wadle zusammen spielt, der unter anderem beim „Trio Mayence“ dabei ist.