Ein letztes Katzenfoto

Ein Katzenkopf von der Seite

In ein richtiges Blog gehören ja angeblich Katzenfotos, mangels eigener Kätzchen komme ich eher selten dazu. Nur der Anlass heute ist nicht der schönste Moment dafür, da der Kater meiner Eltern, Jerry, gestorben ist. Der sehr streichelfreundliche, gerne auf dem Schoß liegende und zuletzt leider ziemlich ertaubte Jerry wurde 19 Jahre alt, hatte mich durch mein Hauptstudium begleitet und zum Auszug quasi gewunken. Wenn ich vorbeischaute, war der Kater immer gleich da, miaute und wollte gleich auf den Arm genommen werden. Als er dann taub war, hörte er einen nicht mehr kommen, maunzte aber immer, wenn er einen dann sah.

Meine Eltern entschlossen sich ihn einschläfern zu lassen, da er nach einem Schlaganfall nicht mehr aufstehen, fressen und trinken konnte.

Und wie es so ist, das Foto oben habe ich vergangene Woche gemacht und noch so gedacht, dass das hoffentlich nicht das letzte sein wird. Das war natürlich Zufall, denn die Katze war schließlich Jahrgang 1991, taub, verschlafener sowie grauer geworden – und in einem Auge zeichnete sich ein Star ab, da habe ich das wohl öfters gedacht, als ich mich jetzt erinnere.

Eine Katze von oben

Neuer Blick auf Bessungen

Am Samstag wurde der Neubau der Schader-Stiftung in der Goethestraße offziell eingeweiht, mit großem Fest, Tag der offenen Tür und ein paar tatsächlich kurzen Reden. Bei dieser Gelegenheit durfte man an dem Samstag auch auf das Gebäudedach und in den Garten der gegenüber liegenden Schader-Galerie. Da die Kreuzung Wilheminen-, Goethe-, Karl- und Klappacherstraße auf einem Hügel liegt, wird man von einem Ausblick bis nach Rheinland-Pfalz überrascht – wenn die Luft klar ist (deshalb dazu kein Bild).

Das neue Stiftungszentrum der Schader-Stiftung in der Goethestraße 2, geplant vom Darmstädter Architekturbüro Kramm und Strigl.

Blick vom Bürgersteig in der Wilheminenstraße auf das Stiftungszentrum.

Die Karlstraße in Richtung Innenstadt.

Das Ornament über dem Fensterbogen schräg gegenüber in der Karlstraße war für mich eine Überraschung, als ich in die Gegend schaute. Das sieht man von unten so gar nicht.

Blick in Richtung der Hochschule Darmstadt.

Blick vom Gärtchen der Schader-Galerie zum Stiftungszentrum.

Skate-Plaza im Bürgerpark eröffnet

Auch hier kann ich wieder mit dem Spruch kommen: Wieder einmal zeigt die Wirtschaftskrise ihre positiven Seiten. Jugenddezernent Jochen Partsch und Baudezernent Dieter Wenzel eröffneten am Samstag (22.) gemeinsam die Skate-Plaza im Bürgerpark Nord, die mit Landeskonjunkturprogramm-Geld gebaute wurde.

Das Konzept zur Skate-Plaza kam von den Skatern selbst. Die „Kacki Crew“, ein seit dem Jahr 2000 bestehender Verbund von Skatern, der den verschiedenen Altersgruppen und Szenen der Darmstädter Skateboardfahrer eine gemeinsame Stimme geben will, hatten das Konzept eines „Integrierten Skateparks“ nach dem Vorbild des Georg-Freundorfer-Platzes in München dem Jugenddezernenten Jochen Partsch vorgestellt. Es beinhaltet die Idee einer „urbanen Aufenthaltsfläche“, die auch – aber nicht nur – von Skatern genutzt werden kann: Der Georg-Freundorfer-Platz sieht wie ein ganz normaler Quartiersplatz aus, alle Betonelemente sind aber mit Edelstahlkanten versehen, und der Boden ist so gestaltet, dass er sich ideal für das Skaten eignet.

Jochen Partsch lobte das Projekt als gelungenes Beispiel dafür, „wie die Chancen aus dem Konjunkturpaket mit Eigeninitiative und in Kooperation mit der Stadt innovativ genutzt werden. Wir haben gemeinsam mit den Jugendlichen in unserer Stadt einen neuen zentralen öffentlichen Raum geschaffen, wo sich junge Leute treffen können und Jugendkultur sich frei entfalten kann.“

Auch Dieter Wenzel erläuterte: „Einmal mehr ist das vorliegende Resultat Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Dezernaten in der Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Das Konzept wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Grünflächenamtes umgesetzt. In zwölf Monaten – von der Idee bis zur Fertigstellung – wurde der rund 700 Quadratmeter große Platz hergerichtet.“

Baubeginn war am 3. März, Ende April war das Gelände fertig gestellt – allerdings musste der Spezial-Betonbelag mit seiner extrem glatten Oberfläche noch aushärten. Seit Samstag steht der Platz nun zum Skaten und auch zum Verweilen zur Verfügung.

Jochen Partsch überzeugten die Ideen der „Kacki Crew“. Im Schulterschluss der zuständigen Dezernate und Ämter wurden die notwendigen Finanzmittel für den Bau der Skate-Anlage im Sonderinvestitionsprogramms des Landes Hessen beantragt: 210.000 Euro wurden zur Errichtung einer Skate-Plaza zur Verfügung gestellt. Als geeigneter Platz für den wurde der Bürgerpark an den Terrassen zwischen Berufsschulzentrum und der Bert-Brecht-Schule ausgemacht.

Auch wenn die Anlage aussieht, als wäre es nur polierte Betonplatten und Rampen, steckt noch mehr darunter. Bei den Tiefbauarbeiten wurden Entwässerungsrigolen eingebaut. Nach dem Einbau der Fundamente lieferte die Firma x-move aus Stockstadt die Betonelemente (curbs, tables und banks – wie man in der Fachsprache sagt), die ein 30 Meter hoher Kran millimetergenau positionierte. Jetzt bekamen die Elemente von der Firma „Schneewind – Die Glättcompany“ einen besonderen Schliff, damit die Oberflächen zum Grinden und Sliden genutzt werden können. Den letzten Kick bekam der Platz dann am Ende durch einen blau-grün-farbigen Anstrich von einem der Kacki-Crewmitglieder, der als Malermeister für die Fa. x-move tätig war.

„Die Plaza ist optimal für junge Leute und hier insbesondere die Skater zu nutzen, steht aber selbstverständlich auch allen anderen Altersgruppen zur Verfügung – von Kindern bis zu Seniorinnen und Senioren“, schlossen Jochen Partsch und Dieter Wenzel.

Das Beste, was man aus Regen machen kann :-)

Zugegeben, dass einige Tropfen die Blüten wie eine Linse erfasst hatten, hatte ich erst am Computer gemerkt. Denn auf dem kleinen Kameramonitor war das nicht zu erkennen. Und ich hatte die Bilder auch nicht besonders lange nachbetrachtet, schließlich tröpfelte der Regen sacht auf mich hernieder. Und das ganze mit der kleinen Immer-dabei-Kamera (eine TZ2 von Panasonic, die leider keine automatische Belichtungsreihe hat und doch etwas zu groß für die Hosentasche ist).