„Die Vier. Eine Intrige“ – Eine Lesung mit Volker Zastrow

Das Darmstädter Kulturforum der Sozialdemokratie lädt für Mittwoch (20. Januar) um 19 Uhr in den Bessunger Jagdhofkeller, Bessunger Straße 84 zu einer Lesung mit Volker Zastrow ein.

Volker Zastrow, Politikchef der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ liest aus seinem Buch „Die Vier. Eine Intrige“ und beleuchtet die Vorgänge rund um den an vier sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten im November 2008 gescheiterten Regierungswechsel in Hessen.

„Einer demokratischen Partei unwürdig“

Am Freitag war ich auf einer FDP-Veranstaltung:

Der Darmstädter FDP-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Leif Blum kritisierte unter Applaus den Umgang der SPD mit ihren vier Landtagsabgeordneten. „Wir müssen auch den Menschen sagen, dass das, was wir in der SPD erlebt haben, einer demokratischen Partei unwürdig ist.“

Ich hatte mich in dem Moment gefragt, wie die Stimmung in dieser Versammlung gewesen wäre, wenn Leif Blum zuvor verkündet hätte er und zwei Fraktionskollegen wählten nun Andrea Ypsilanti. Und man nicht locker über die SPD hätte reden können.

Ich persönlich meine auch, dass man besonders mit direkt gewählten Abgeordneten so nicht umgehen kann. Bei Mandatsträgern, die über die Liste gekommen sind, sehe ich persönlich das etwas anders (die Verfassung macht da keinen Unerschied, schon klar).

Jahreslanges Sammeln

Small-Talk halten bei Terminen und Infos, die man eigentlich nie in einem Artikel schreiben kann und die einem nichts bringen. Aber irgendwann hat man dann doch diese Gelegenheit, in der man die Geschichte mit den Kosmetikschülerinnen, der Gurkenkräuterpackung und dem Ministerpräsidenten schreiben kann. Wie der Kollege von der FAZ:

Über Roland Koch und Andrea Ypsilanti: Ein hessisches Verhängnis

Schön ist natürlich auch, dass alle Menschen einen Rechtfertigungsdrang haben und deswegen einem vieles erzählen.