Die Klage ist des Kaufmanns Lied

Manche Gewerbetreibende jammern immer rum, dass die Stadt, die Presse, das Finanzamt etc. ihrem Geschäft das Leben unnötig schwer machen.

Aber wenn man eine Veranstaltung vorher ankündigen will, dann lassen die sich lange bitten und reagieren nicht mal auf E-Mails und geben keine Infos.

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Im Job zu wenig Grenzen gesetzt bekommen

Bei manchen Gesprächspartnern habe ich das Gefühl, dass denen im Job zu wenig Grenzen gesetzt werden. Da werden E-Mails nur halb gelesen und Termine überschritten – um dann festzustellen, dass ich doch am besten alles schön vorgeschrieben hätte, um es nur noch korrigierend absegnen zu müssen.

Nicht, dass man für diese Erkenntnis schon eine Woche vorher hätte haben können, eine Woche in der man schon Mal hätte rückfragen oder eigene Vorschläge hätte machen können …

Und das schlimme: Das sind Professoren. Die vor 20 Jahren, als sie noch Doktoranden waren, gekotzt hatten, als so mit ihnen umgesprungen wurde. Aber das Sein bestimmt halt das Bewusstsein.

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Alles ist zitatreif

„Ich hoffe doch Sie werden mich erwähnen“, sagte der Darmstädter FPD-Parteivorsitzende Leif Blum zu mir, bei einem Spatenstich zu einem Teil der Nordostumgehung, während der Ansprachen des Oberbürgermeisters und Baudezernenten. „Na klar“, grinste ich, blätterte in meinem Notizblock zurück und zeigte ihm die Passage, die ihn am nächsten Tag in die Zeitung gebracht hatte: „Denen in den schwarzen Kutten muss doch warm sein“, überlegt Leif Blum (FDP).