Nanu? Malcolm McDowell spielt Pierce Brosnans Vater

Trailer “Professor Love” auf YouTube

In der ARD läuft gerade “Professor Love / How to make love like an Englishman” mit Pierce Brosnan, Salma Hayek und Jessica Alba. Brosnan spielt einen Professor, der dauernd junge Freundinnen hat und den Vater des Professors spielt Malcolm McDowell.

Nur: Malcolm McDowell ist Jahrgang 1943 und Pierce Brosnan ist Jahrgang 1953 … Jetzt kann man sich fragen, ob Brosnan sich gut gehalten hat oder warum McDowell älter besetzt wird als er ist?

Süße Paella

Showkoch Micha Messermann kocht Paella im Darmstädter Hof in Weiterstadt.

Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass der Koch mir fürs ECHO das Rezept der Paella gibt, die er am Samstag live kochte, aber dann wurde es eine “Süße Paella”:

Echo online: Alles in einer Pfanne

Links, 24. Juli 2018

Report Baden-Baden: 90 Prozent der Ermittlungsverfahren wegen rechtswidriger Polizeigewalt werden eingestellt

Salonkolumnisten: Zwei-Klassen-Chemie – Böses Glycin-Phosphonat (Glyphosat) und gutes Kalphosat (Kalium-Phosphonat)

Übermedien: Integrations-maskottchen zum Buhmann degradiert

sueddeutsche.de: Eine Forschergruppe hat 1271 genetische Varianten gefunden, die wahrscheinlich Einfluss auf den im Leben erreichten Bildungsstand haben

deutschlandfunk.de: Die Juristin Nora Markard sieht eine Vernebelung beim Asylrecht durch die Politik

Veröffentlicht unter Links

Student der TU-Darmstadt muss wegen Täuschungsversuchs 1500 Euro Geldauflage zahlen

Justizia im Sommer auf dem Darmstädter Justizzentrum am Mathildenplatz.

Das war so ein typischer Fall fürs Amtsgericht. Ein Student wollte vor einer Klausur an die Fragen kommen. Dazu hatte ein Drogenabhängiger versucht, die Klausur zu stehlen (und war dafür auch zu vier Monaten auf Bewährung verurteilt worden).

Für die Staatsanwaltschaft war der Student der Anstifter zu der Tat und klagte deswegen Anstiftung zum Diebstahl an.

Echo online: TU-Student wollte vorab Blick auf Klausuraufgaben werfen

Ok, Weiterlesen

Mal was neues für mich: Prozess im Alten Darmstädter Landgericht

Das Alte Landgericht am Darmstädter Mathildenplatz.

Heute (und gestern) war ich mal im Alten Landgericht. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert ist ja ein schönes Fotomotiv, aber die meisten Prozesse bei denen ich bin, sind Strafverfahren und die sind im Neubau (der wäre auf der linken Seite im Bild, ist aber nicht zu sehen).

Westdeutsche Zeitung (via dpa): Gericht weist Klage zurück – Kein EM-Doppelstart von Pflieger

Das war ein Zivilverfahren, der Athlet klagte gegen den Deutschen Leichtathletikverband (DLV), der ja in Darmstadt seinen Sitz hat. Die mündliche Verhandlung war gestern – im Büro des Richters. Er in Robe hinter seinem Schreibtisch, die Anwälte (auch in Roben) und ich (es war ja eine öffentliche Verhandlung) auf Stühlen davor. Das war für mich ganz neu, bei andereren Verfahren sitzt man in einem Gerichtssaal mit eigenem Zuschauerraum. In der Regel kommen bei solchen Zivilverfahren auch nur die Anwälte und vielleicht ihre Mandanten. Vieles wird auch schriftlich erledigt.

Die Verkündung war dann heute auch im Büro. Diesmal war nur noch ich da, die Anwälte bekommen das Urteil mit der Post.

Schwierige Busverbindung zwischen Erzhausen und Schneppenhausen

Ein Leser hat sich über die unzuverlässige S-Bahn aus Frankfurt und den nur einmal die Stunde bestehenden Anschluss nach Schneppenhausen beschwert.

Denn die S3 kommt regelmäßig so spät aus Frankfurt in Erzhausen an, dass der Bus nach Schneppenhausen trotz sieben Minuten Puffer dann weg ist. Und auf die S-Bahn warten geht nicht so ohne weiteres, denn der Bus ist Teil des guten Bustaktes in der Weiterstädter Kernstadt. Zudem fährt er ab Darmstadt Luisenplatz als KU-Bus zur TU-Lichtwiese.

Echo online: Die Vertaktung von S-Bahn und Buslinie 5515 in Erzhausen ist knapp

Facebook-Posting schlägt Ignoranz

Das ist ein Beispiel für das was der Psychologie-Professor Peter Kruse 2010 in einer Bundestagskommission über die Entwicklung des Internets gesagt hatte („Die Systeme haben eine Tendenz zur Selbstaufschaukelung“ und „kreisende Erregungen im Netzwerk“)

Da schreibt die Reiterin und gelernte Bereiterin Kriemhild Morgenroth einen kritischen Facebook-Post, weil auf einen Missstand nicht reagiert wurde. Die Folge: 13.000 Reaktionen, über 4000 Kommentare, über 16.000 Mal wurde ihr Beitrag geteilt und der Deutschlandfunk berichtet: Es besteht dringender Gesprächsbedarf zwischen Reitern, Trainern und Offiziellen.

Screenshot eines öffentlichen Facebook-Postings.

Mit sowas sollten Veranstalter inzwischen rechnen. Peter Kruse empfahl damals ein Gespür für seine Branche, weil man sowas nicht vorhersagen könne.