Bundestagswahl: Insa ist Wahlsieger bei den Umfragen

Bei den Umfragen kurz vor der Bundestagswahl 2017 lag “Insa” am Ende in der Summe am wenigsten daneben.

Bei Wahlrecht.de sind die Umfragen zr Bundestagswahl schön übersichtlich aufgelistet, daher habe ich mal die Abweichungen zum vorläufigen Endergebnis zusammengezählt. In der Summe liegt damit „Insa“ vorne, das Institut hat bei den einzelnen Parteien Abweichungen zwischen 0,4 und 1,7 Prozentpunkten.

Befördert Befristung Wissenschaft?

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka wünscht sich von den wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland mehr längerfristige Stellen. Aber Befristungen will sie nicht pauschal verbieten, da das wohl einen gewissen Innovationsdruck schafft.

Deutschlandfunk.de: Wanka (CDU) beklagt zu viele befristete Verträge in der Wissenschaft – Ein pauschales Verbot lehnt die Ministerin aber weiterhin ab. Ohne Befristungen komme das Wissenschaftssystem zum Stillstand, betonte sie.

Das bedeutet also, dass es bei den ganzen Befristungen, die seit Jahren ja zur Bestenauslese und zum Fortschritt beitragen, nur so Nobelpreise für deutsche Forscher regnen müsse. Ich habe mal die Jahre 2001 bis 2016 mit denen zwischen 1901 (erste Nobelpreise überhaupt) und 1916 verglichen. Nun ja:
1901-1916: 17 Nobelpreise für Deutsche, darunter vier Literaturnobelpreise.
2001-2016: Acht Nobelpreise für Deutsche, darunter einer für Literatur.

Lange Nacht der Sterne beim Esoc

Manchmal braucht man etwas Glück. Das hatte ich am Freitag bei der “Langen Nacht der Sterne” beim europäischen Satellitenkontrollzentrum Esoc (European Space Operations Centre). Das Esoc arbeitet jetzt seit 50 Jahren in Darmstadt und hatte einen Abend der offenen Tür veranstaltet.
Ich sprach auch mit ein paar Besuchern. Zweimal ergab es sich, dass die Besucher was erzählten, was ich sehr schön als Übergang verwenden konnte, da ich dazu auch Experten gefragt hatte.

Echo online: Lange Nacht der Sterne: 5000 Besucher informieren sich über das Kontrollzentrum Esoc in Darmstadt

Der 18. Dezember 2016 war kein guter Tag

Im 18. Dezember 2017 war der Wurm drin. Zweimal gingen an diesem vierten Advent Männer mit Messern auf Verwandte los. Zwischen fünf und sechs Uhr erstach ein Reinheimer seinen 80 Jahre alten Vater, und um die Mittagszeit griff ein Mann in Babenhausen seine Ehefrau und ihre Schwestern mit Messern an.

Im Babenhäuser Fall wurde Mitte August das Urteil gesprochen, die als Mord angeklagte Tat in Reinheim wird zur Zeit vor dem Darmstädter Landgericht verhandelt.

Echo online: Sohn räumt tödliche Messerstiche auf 80 Jahre alten Vater ein

Echo online, 17. August 2017: Wegen versuchten Totschlags in zwei Fällen und einer gefährlichen Körperverletzung zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt

Ich weiß ja nicht, wie das anderen mit der SPD bei der Bundestagswahl geht …

Da ja irgendwelche Leute meinen, ich wäre ein U-Boot der SPD, nun: In den 80ern sagte mir mal jemand, dass er SPD wähle, weil er da sicher sei, dass die aufpasse, dass die kleinen Leute nicht unter die Räder kommen. Das war auch für mich ein Argument.

Und dann kamen ab 1998 Gerhard Schröder (mit Spitzensteuersatzsenkung, Hartz IV, der Riester-Rente, die nur den Maschmeyers & Co ihre Renten sicherte und die mit der Grundsicherung verrechnet wird, sowie der 7%igen Rentenkürzung und der Verkauf der Eisenbahnerwohnungen an die Deutsche Annington, heute Vonovia). Weiter ging es mit Vizekanzler Müntefering mit der Rente mit 67 und der Mwst.-Erhöhung um drei Prozentpunkte (wo die Union plus zwei Punkte wollte und die SPD plus null Punkte versprochen hatte.).

Ich weiß ja nicht, wie das anderen geht, aber ich bin seitdem bei Bundesregierungen, bei den “sozialdemokratisch” draufsteht, schonmal misstrauisch. Dann doch lieber eine CDU-Regierung, die auch nur das Gegenteil von dem tut, was sie verspricht.

Oh, Moment, ich weiß doch, wie es anderen mit der SPD geht:
Bundestagswahl 1998, SPD: 20,2 Mio. Zweitstimmen, 40,9 Prozent
Bundestagswahl 2013, SPD: 11,3 Mio. Zweitstimmen, 25,7 Prozent

Sanierung der Albrecht-Dürer-Schule in Weiterstadt

Die Südostecke der sanierten Albrecht-Dürer-Schule. Links (Mensaanbau mit Innenbühne) ist auf der Mauer Dürers Hase und in der Mitte ist Dürers Storch zu sehen.

Die Sanierung der Weiterstädter Albrecht-Dürer-Schule kommt voran und ist in dem Zeitplan, der mir vor einem Jahr gesagt wurde. Die Außenhülle ist fertig und dicht, nun wird die Gesamtschule innen von oben nach unten ausgebaut. Außen kommen noch weitere drei Zeichnungen dazu, deren Vorlagen von Albrecht Dürer stammen.

Besonders interessant finde ich ja die Kosten, die zur Zeit bei voraussichtlich 31,5 Millionen Euro liegen. Denn diese Summe (32 Millionen Euro) haben vor ziemlich genau sechs Jahren Schülervertreter errechnet und für eine neue ADS gefordert. Die Schüler hatten sich damals geärgert, dass der Landkreis mangels Sachbearbeitern die ADS-Sanierung zugunsten des Landeskonjunkturprogramms für eine ganz neue Sporthalle zurückgestellt hatte.

Echo online: Sanierung der Albrecht-Dürer-Gesamtschule in Weiterstadt liegt im Zeitplan

Darmstädter Echo vom 3. September 2011: Win-Win-Situation mit Verlierern.

Barbara Boczek beim BDA

„Sollten wir so ein Unternehmen gehen lassen?“, fragte die Dezernentin in die Runde. Ein mehrfaches „Ja“ kam zurück. „Die Architektur darf sich nicht erpressen lassen“, sagte ein Diskussionsteilnehmer, sonst sei die Architektur weg.

Vergangene Woche sprach Baudezernentin Barbara Boczek mit Darmstädter Architekten bei einer Veranstaltung des Bundes Deutscher Architekten. Der BDA ist kein Verein in den man so einfach eintreten kann, der Verband entscheidet, wen er aufnimmt.

Echo online: Dezernentin Barbara Boczek beim Tischgespräch des BDA in der Kunsthalle