30 Menschen, die man 2015 im Auge behalten sollte

Und jetzt? Diese 30 Menschen bis 30 Jahre sollte man 2015 im Auge behalten, fand Ende 2014 die Huffington Post. Es mag ein Generationenproblem sein, aber mir ist keiner von denen 2015 besonders groß damit aufgefallen, dass da mehr kam als das was sie bisher machten.

Moment, der YouTuber Florian “LeFloyd” Mundt hatte die Bundeskanzlerin interviewed und hatte sich von ihr einwickeln lassen.

Mert Açıkel, Gesine Agena, Michelle Barthel, Gerasimos Bekas, Michael Bergrab, Agnieszka Brugger, DJ Zedd, Sidonie Fernau, Delia Fischer, Milena Glimbovski, Wolfgang Gründinger, Sven-Christian Kindler, Lennart Kleinwort, Christoph Kramer, Konstantin Kuhle, Zulayat Kurban, Milky Chance (Clemens Rehbein und Philipp Dausch), Florian Mundt, Andrea Pfundmeier, Raoul Roßmann, Peter Scholze, Dennis Schröder, Lencke Steiner, Felicitas Then, Johanna Uekermann, Johannes Weber, Thekla Wilkening & Pola Fende, Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann sowie Paul Ziemiak.

Frohe Weihnachten!

Der Baum war aus Stahl- sowie Schießbaumwolle und war feuriger Teil der Weihnachtsvorlesung der Chemiker an der TU Darmstadt.

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Weniger reden, mehr machen

IM OB-Wahlkampf 2011 gab es einen Bewerber, der mir mit der Forderung auffiel, dass man in Darmstadt auch mal entscheiden müsse. Zu oft würde jedoch “lass uns nochmal darüber reden” gesagt.

Nun, jetzt ist dieser Kandidat zwar nicht Oberbürgermeister, aber Bürgermeister und sagt nun Sachen wie diese:

Die Berufsschullandschaft in Südhessen solle “noch mal genauer angeguckt werden”, sagte der Darmstädter Schuldezernent Rafael Reißer (CDU) bei den Etatberatungen im Haupt- und Finanzausschuss.

Eigentlich habe ich mich ja auf Star Wars VII gefreut

Ja, eigentlich habe ich mich ja auf Star Wars VII gefreut. Vor allem, als es hieß, dass Disney George Lucas’ Vorschläge abgelehnt habe. So war zumindest sicher, dass nicht wieder so ein spannungsloser und spannungszerstörender Murks wie die Episoden I bis III rauskommen.

Die Handlung von Teil VII hatten die Macher nicht erzählt und geheim gehalten. Ok, Spannung erzeugen, das schien mir erstmal normal. Jetzt weiß ich leider aber auch warum. (Ab jetzt verrate ich was zur Handlung) Weiterlesen

Weihnachtsvorlesung am Fachbereich Chemie der TU Darmstadt

„Chemie ist, wenn es knallt und stinkt“, geht der Spruch, aber besonders gilt das zur Weihnachtsvorlesung. Dann aber richtig. Das letzte Bild zeigt den nicht mehr ganz so freien Blick nach der Weihnachtsvorlesung am Fachbereich Chemie der TU Darmstadt.

Echo online: Gummibärchen lösen sich mit einem Brummen auf

Die Professoren Michael Reggelin und Reinhard Meusinger gucken mal nach. Magnesium zwischen zwei Trockeneisblöcken (gefrorenes Kohlendioxid) wurde angezündet. Unter Luftabschluss reagiert das Magnesium mit dem Kohlendioxid, wobei weißes Magnesiumoxid und schwarzer Kohlenstoff (Kohle) entsteht.

Fluoreszierende Flüssigkeiten fließen durch zusammengesteckte Glasröhren und Kühler. Angetrieben wird das ganz einfach über eine Vakuumpumpe.

Wenn Chemiker den Weihnachtsbaum anzünden, dann den ganzen Baum – der hier war aus Schießbaumwolle (wegen dem Fumpp!-Effekt bei der Zündung) und Stahlwolle (glüht dann schön durch).

In den Flüssigkeiten sind verschieden Salze, die in unterschiedlichen Farben abbrennen.

Nach der Veranstaltung. Das andere Ende des Saals ist im Dunst und Rauch verschwunden.

Kranichsteiner Erich Kästner-Schule wird 2016 erweitert

Das Modell des Anbaus der Erich Kästner-Schule in Kranichstein.


Die Kranichsteiner Erich Kästner-Schule (EKS) wird 2016 um einen rund 1300 Quadrat-
meter großen, einstöckigen Neubau mit Mensa, Multifunktionsraum, Atrien, Klassen-, Fach- und Gruppenräumen erweitert. Das neue Gebäude ist der Siegerentwurf eines Architekturwettbewerbs der Stadt Darmstadt und stammt vom Stuttgarter Büro „dasch zürn architekten“. Die Projektkosten werden zur Zeit auf 4,2 Millionen Euro geschätzt.

Caritas übernimmt „Music-Station“ in Weiterstadt und will Kulturverein unterstützen

Der Caritasverband übernimmt im März 2016 Teile des Weiterstädter Bahnhofs, darunter auch die „Music-Station“, er will dort eine Tagesstätte für Menschen in psychischen Krisensituationen einrichten. Abends und am Wochenende wäre aber der Raum, der heute zum letzten Mal die „Music-Station“ ist, frei. Die Caritas unterstützt nun die Gründung eines Vereins, der den Veranstaltungsraum weiterhin kulturell nutzen soll.

Wer mitmachen will, kann sich an Caritasmitarbeiter Bastian Ripper wenden (Telefon 06151 999133, E-Mail: b.ripper@caritas-darmstadt.de); er ruft die Mails auch zwischen den Jahren ab.

Heute (12.) endet die „Music Station“-Ära im Bahnhof mit einem Konzert der Band „Seven Bridges“ (Eagles- und 70er-Jahre-Musik). Das Konzert beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Echo online: Caritas übernimmt Music-Station – Teile des Weiterstädter Bahnhofs sollen im März auch weiterhin kulturell genutzt werden

Ehrlich oder sollte das witzig sein?

Der Bundesverfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen fällt durch ein Zitat auf:

Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber und ich kann sagen, in manchen Bereichen unseres Hauses kann man all das machen, was man schon immer machen wollte, aber man ist straflos. Zum Beispiel Telekommunikationsüberwachung.

Da könnte man auch eine bedenkliche Innere Führung beim Verfassungsschutz sehen, wenn der Präsident sowas sagt. Da scheint es mir nicht mehr undenkbar, dass auch mal eben das private Umfeld ausspioniert wird.

Natürlich kann das auch als Witz gemeint gewesen sein. Nur, wenn der normale Reisende oder Bürger seit dem 11. September 2001 besser keine faulen Witze mehr mit Bomben im Gepäck oder in der Einkaufstasche machen sollte, dann erwarte ich vom Chef eines Geheimdienstes, der wegen solcher Sätze Anfangsverdachte konstruieren könnte, etwas mehr Ernst.

Weil der Verfassungschutz (ich werfe jetzt mal die Bundes- und Landesämter in einen Topf) sich meiner Meinung nach schon genug schlechte Scherze erlaubt hat:

Generalbundesanwalt ermittelt zum NSU und der Verfassungsschutz schreddert relevante Akten, Schreddern ohne Folgen, Die sieben Mysterien des NSU-Prozesses, Wie nah war der Verfassungsschutz den NSU-Mördern?, Verfassungsschutz führte V-Mann im NSU-Umfeld

Verwechselte das hessische Justizministerium brutto mit netto?

Au weia. Ausreden waren schonmal besser. Die teilprivatisierte Justizvollzugsanstalt Hünfeld ist im Betrieb teurer als angekündigt. Aber kein Problem für die Justizministerin.

hessenschau.de: JVA Hünfeld – Sparmodell oder Kostentreiber? – Zu Beginn zahlte Hessen jährlich rund 4,8 Millionen Euro für die JVA. Heute ist es mehr Geld, genauer gesagt belaufen sich die Kosten auf 5,55 Millionen Euro pro Jahr. Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) hat für diese Steigerung eine passende Erklärung parat: “Die 4,8 Millionen sind ein Betrag, der damals ohne Mehrwertsteuer veröffentlicht worden ist.” Würde man 19 Prozent Mehrwertsteuer hinzurechnen, dann käme man sogar auf etwas über 5,7 Millionen Euro.

Wenn das eine SPD-Landesregierung sagen würde, würde es heißen, dass die Sozis ja nie mit Geld umgehen konnten. Als die JVA Hünfeld eröffent wurde, regierte die CDU in Hessen – alleine.

Die Landtagswahl 2003 wurde von der Union ja mit absoluter Mehrheit gewonnen, weil Rot-Grün im Bund nach der 2002 überraschend gewonnenen Bundestagswahl lieber Chaostage feierte. In der Zeit entstand der “Steuersong” (Ältere werden sich erinnern).